Sonntag, 31. Januar 2016

Meine neue Liebe zu Flohmärkten und Sunday Inspiration

Dass ich gerne auf Flohmärkte gehe, ist zwar nicht ganz soo neu, aber dass ich bzw. wir neuerdings auch auf die Suche gehen, um gefundene Schätze zu verkaufen, ist schon etwas neuer. Allerdings haben wir noch nicht richtig damit begonnen. Wir haben zwar schon im letzten Jahr sehr viele Zink-Artikel gefunden, von Gießkanne, über Eimer zu Wanne...aber es ist noch nicht genug, um sie auch zum Verkauf anzubieten....Im Moment bin ich nämlich noch in der Phase, fast alles gerne selbst behalten zu wollen...:-) immer in der Hoffnung, dass es mit dem Haustraum doch noch irgendwann etwas wird und wir dann dafür Platz hätten...

Was mag ich an Flohmarkt-Artikeln? Sie sind nicht neu und ich mag die Vorstellung, dass sie eine lange Geschichte in sich tragen. Sie müssen nicht perfekt sein und haben gerade deshalb einen umwerfenden Charme. Ehrlich gesagt würde ich eine alte gebrauchte Zink-Gießkanne niemals gegen eine neue sterile, neue, glänzende (seelenlose) Zinkgießkanne aus heutiger Produktion eintauschen.

Manchmal kommen wir bei unseren Flohmarktbesuchen ins Gespräch mit den Leuten, die diese Dinge verkaufen. Sie sagen uns, dass sie es von der Mutter haben, die ihren prachtvollen Bauerngarten ein halbes Leben lang damit gewässert hat. Ob es nun stimmt oder nicht, mir gefällt die Vorstellung und ich sehe es bildlich vor mir. Ja, diese Kanne muss es sein.

Was ich daran noch so schön finde? Dass ich damit Altes wiederverwerte und es wieder in Umlauf bringe. Warum sollen wir immerzu Neues kaufen? Die Erde ächzt unter der Energie- und Ressourcen-Last der jährlichen Neuproduktion von Gütern. Sicher, was kaputt ist, ist kaputt, ich bin niemand, der daran krampfhaft festhält. Aber etwas Intaktes wiederverwenden, ist das nicht genial?




Auf dem Foto seht ihr Folgendes:

die Schublade: wurde von mir letztes Jahr im Heimatort vor dem Sperrmüll gerettet und dann weiß gestrichen.
die beiden Gläser: stammen aus der Küche, ich glaube es waren mal Erbsen drin und sehen einfach toll aus als Pflanzentopf für Frühblüher
das alte gußeiserne Bügeleisen: vom Flohmarkt, wurde in Frankreich um 1900 produziert und war damals oft ein Hochzeitsgeschenk für das frischgebackene Paar
Verzierte Tonschale: habe ich vom hiesigen Flohmarkt, die Dame, die es für wenig Geld verkaufte, hat es in Handarbeit hergestellt. Zusammen mit meinen gesammelten Schneckenhäusern ist es eine schöne Deko.
Holzpflanzschale mit Sukkulent: Flohmarkt
Masktape: neu gekauft

Mit dem heutigen Beitrag werde ich an Rostroses Aktion A New Life (ANL) im Februar teilnehmen (und erst am 15. verlinken) und an den heutigen Sunday Inspirations.

Ich hoffe, ich werde Euch auch bald die Zink-Sachen zeigen können, momentan ist das Knips-Wetter eher bescheiden.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche wünsche ich!



Sonntag, 17. Januar 2016

Meine ersten Wochen im Jahr und Kalender

Ganz untypisch für das Bundesland, in dem ich wohne, habe ich direkt in der ersten Woche im Neuen Jahr schon wieder gearbeitet. Auch weil diese ruhigen Tage wunderbar geeignet sind, um Liegengebliebenes anzugehen und alles Schritt für Schritt ohne große Unterbrechungen abzuarbeiten.

An einem typischen Arbeitstag gehe ich so um 07.45 Uhr aus dem Haus, nehme das Auto und bin ca. 35 Minuten später an meinem Arbeitsplatz. Die Zeit im Auto mag ich in der Regel sehr gerne, sofern ich in keinen Stau gerate, denn ich fahre über kleinere Ortschaften, streckenweise durch Wiesen und Felder. Momentan ist es oft nebelverhangen und stellenweise wunderschön weiß. Es glitzert morgens auch so hübsch. Wenn die Sonne heraus kommt, habe ich schon wunderschöne Lichtszenen erlebt und mich immer wieder geärgert, dass ich gerade keine richtige Kamera zur Hand habe. In diesen Augenblicken finde ich die Smartphone-Kamera einfach nicht flexibel genug. Ich sauge die Lichtstimmung in mich auf und versuche sie für den Tag festzuhalten.

Manchmal höre ich dabei Musik aus dem Radio, selten mitgebrachte Lieblingsmusik, denn die Radiomusik lässt mich auch neue Songs kennenlernen, so dass sich der eigene Musikgeschmack auch wandeln kann, denn ich finde es wichtig offen zu bleiben für Neues. Wirklich schlimme Mainstream-Sender mit Geplapper, hohlen Witzen und den immer gleichen Liedern versuche ich zu vermeiden. Wenn mir nach Aktualität ist oder ich eine Reportage oder Interviews hören möchte, schalte ich meist auf DRadioKultur oder Deutschlandfunk. Wenn ich morgens ambitioniert, wach und fit bin, schalte ich auch den Sender der hier stationierten amerikan. Streitkräfte ein und versuche, so viel Wortschatz und Alltagssätze wie möglich aufzuschnappen und zu behalten. Obwohl mein passives Englisch auf einem hohen Level ist, habe ich viel zu wenig Übung beim spontanen Sprechen und scheitere bei spontanen umgangssprachlichen Sätzen, z.B. wenn ich jemandem den Weg erklären muss. Traurig aber wahr…

Letztes Jahr, habe ich gerade gesehen, habe ich euch einige Kalender vorgestellt, die man gratis aus dem Netz herunterladen und ausdrucken konnte. Dieses Jahr gefällt mir der
Chalk/Kreide-Kalender am besten. Ich hab ihn mir auch schon aufgehängt.
 







Hier sind die Free-Downloads für weitere wirklich tolle Kalender:





Und dann wollte ich Euch noch etwas mit auf den Weg geben, ein Mary-Poppins-Spruch, der viel Wahres beeinhaltet und den ich mir deshalb auch gleich aufgehängt habe.





Freitag, 1. Januar 2016

Fürs Neue Jahr - Im Jetzt leben

Mir passiert es selten - aber dennoch manchmal. Und ich will es wieder und wieder erleben: wenn man richtig spürt, dass man JETZT genau in diesem Augenblick einen unwiederbringlichen Moment seines Lebens lebt. Es lässt sich nicht erzwingen, manchmal passiert es, wenn man im "Flow" ist, also in höchster Konzentration, völlig versunken, manchmal passiert es auch einfach so. Ein merkwürdiges Phänomen. Aber ihr wisst schon was ich meine.




Meist sind wir damit beschäftigt,

auf irgendeine Art und Weise unsere Zukunft zu planen...

"nächstes Jahr mache ich mich selbständig", "das nächste Projekt läuft besser", "wenn die Kinder mal groß sind", "wenn das Haus abbezahlt ist", "wenn ich es geschafft habe, mich mehr zu bewegen" etc.....

oder uns mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen...

"warum habe ich damals so reagiert", "warum habe ich mich nicht anders entschieden", "früher war mehr Lametta" oder "als meine Mutter/Vater, xy noch lebte", etc....

Wir planen und sinnieren ja gerne, aber im Jetzt zu leben ist für uns ungewohnt. Daher möchte ich in diesem Jahr (und allen folgenden) die Gegenwart öfter und besser wahrnehmen als bisher.

Und zwar ohne äußere spektakuläre Umstände: klar, wer einen hohen Alpengipfel erklommen hat, ist sich des gegenwärtigen Moments bewusster als jemand, der vielleicht Staub saugt oder abwäscht.

Aber meist tun wir eben Alltägliches und so wäre es am Naheliegendsten auch darin den besonderen Moment zu erkennen.



In diesem Sinne wünsche ich Euch

alles Liebe

für die kommende Zeit!




Sonntag, 20. Dezember 2015

Wann für MICH Weihnachten ist... vielleicht nicht so wie ihr denkt

In den letzten Tagen wird es wieder offensichtlich. Wir befinden uns in den letzten Zügen vor Weihnachten. Brechend volle Geschäfte, Verkehrschaos, Glitzer wohin das Auge schaut, Musikberieselung aus der Dose. 

Und immer wieder frage ich mich, ob das denn alles so sein muss, ob wir das eigentlich wollen oder ob wir schon völlig abgestumpft sind, um überhaupt noch in uns hinein horchen zu können, was uns denn gut tut und was wir mit Weihnachten oder mit dem Ende des Jahres verbinden.

Nein, ich möchte jetzt nicht den religösen Aspekt ansprechen, jeder kann das glauben, was er möchte und jeder kann Familien oder Weihnachtstraditionen so halten wie er möchte, das ist auch je nach Erziehung ganz verschieden.




Wann für mich Weihnachten ist....und das kann sogar Mitten im August sein:


  • Wenn ich ein gutes Gespräch mit einer Freundin habe und wir um uns herum alles vergessen, wenn wir beide spüren, dass wir auf einer Wellenlänge sind und danach jeder irgendwie beseelt und bereichert nach Hause geht, dann ist für mich Weihnachten.
  • Wenn ich auf einem Konzert bin und mich die Musik tief anrührt und aufwühlt, wenn ich Gänsehaut auf dem Rücken bekomme und auf der Stelle losheulen könnte, dann ist für mich Weihnachten.


  • Wenn ich meine Kollegen verstehe, obwohl sie zuweilen menschlich meilenweit von mir entfernt zu sein scheinen, wenn ich glaube, dass wir doch Gemeinsamkeiten haben trotz vieler gegensätzlicher Auffassungen, dann ist für mich Weihnachten.
  • Wenn ich sehe, wie meine osteuropäischen Flüchtlings-Mädels Fortschritte machen, wie sie im Schulalltag mehr und mehr ankommen, wie sich die Familie trotz vieler Anfangsschwierigkeiten nun das ein oder andere leisten kann, was für viele von uns schon nicht mehr der Rede wert ist, dann ist für mich Weihnachten. 

 

  • Wenn mir jemand im längsten Stau Deutschlands den Vortritt lässt, mich in den Verkehrsfluss einzufädeln, obwohl ich noch gar nicht an der Reihe bin und wir uns mit Handzeichen oder einem Lächeln verständigen, dann ist für mich Weihnachten.
  • Wenn ich mit meinem Partner Zukunfspläne mache, obwohl uns die Realität schon mehr als einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, dann ist für mich Weihnachten. 
  • Wenn ich den Horizont meiner Eltern erweitern kann, ihnen begreiflich machen kann, was mich umtreibt und Ihnen etwas von dem zurückgeben kann, was sie mir gaben, als sie noch jung und stark waren, dann ist für mich Weihnachten.
 


Kerzenstimmung kann dabei helfen, muss aber nicht. Weder Jingle Bells noch Last Christmas-Songs sind dabei eine Stütze. Der Geruch von Tannennadeln erinnert mich an frühere Weihnachtsfeste, hat aber im Grunde nichts mit "meinem" Weihnachten zu tun. Ich bereite Speisen vor und freue mich, wenn wir alle gesund beisammen sitzen, aber es braucht nicht perfekt gestylt sein. 

Es ist egal, ob ich es noch schaffe, diesen einen Kuchen vorzubereiten, denn das wird nichts am Gesamten ändern. Es ist auch egal, ob die Festtafel ein stimmiges Farbkonzept hat. Ich möchte mir auch nicht tagelang Gedanken machen müssen, was ich zu Heilig Abend anziehe. Was nicht heißt, dass ich nicht gerne gepflegt herumlaufe, aber Mal im Ernst: 

Was wollen wir uns mit solch übertriebener Vorbereitung denn beweisen? Dass das Familienfoto von Weihnachten 2015 uns später mal demonstriert, dass es einfach gigantisch war, dass wir nach außen hin die perfekte Familie waren? Dass wir genauso toll sind wie die Werbung uns weismachen will? (Und dafür allerdings bis an den Rand unserer Erschöpfung gegangen sind?)




Ich bitte euch, da stehen wir doch drüber! In diesem Sinne wünsche ich Euch eine "selbstbewusste", weil "selbstbestimmte" Advents- und Weihnachtszeit!






Mittwoch, 25. November 2015

Mein Stoffdesign und filigraner Verfall

Ihr dürft auf stoffn.de für meine Stoffdesigns abstimmen, dieses Mal lautete das Thema "Chemie". Seid ihr auch Chemi-Loser? Mein Herz schlug nie wirklich für das Fach und so war ich auch froh, als ich es endlich abwählen konnte. Aber als Design-Thema fand ich es wirklich interessant, da kann man so ziemlich schicke Sachen machen. Hier zeige ich Euch auch gleich meine Designs. Leider konnte ich nur zwei einreichen, für den Dritten hat mir die Zeit nicht mehr gereicht.





Also wenn Euch etwas davon gefällt, bin ich Euch dankbar, wenn Ihr für mich votet. Dafür muss man sich leider bei stoffn.de anmelden, aber wenn Ihr Stoffe und Muster auch so gern mögt wie ich, dann ist das sowieso eine gute Idee, denn Ihr könnt dort wirklich ausgefallene Stoffdesigns in verschiedensten Stoffqualitäten bestellen und auch Eure eigenen Designs drucken lassen. Sein eigenes Muster als Stoff in Händen zu halten ist schon ein schönes Gefühl. Habe ich kürzlich auch einen meine Stoffdesigns bestellt und werde es bei Gelegenheit hier mal zeigen.

Wie ihr seht, war ich auch mal wieder in den Feldern unterwegs und habe nach Morbidem Ausschau gehalten, eigentlich habe ich nach allem Ausschau gehalten, was in dieser Jahreszeit fotogen ist und ich stieß auf diese Wunderteilchen. Sind sie nicht zart und verletztlich?




Ich mochte sie so sehr, dass ich sie sogar bei uns in eine Vase gestellt habe.

Schade, dass es jetzt wieder so schnell dunkel wird, denn dann bleibt mir abends keine Zeit mehr zu fotografieren, was ich sehr bedauere. Alles muss jetzt am Wochenende geschehen, was sowieso immer dicht gedrängt mit Sachen ist, die man erledigen wollte. Wie macht ihr das, greift ihr in Euren Foto-Fundus, fotografiert Ihr vor oder seid Ihr zuhause?



Sonntag, 8. November 2015

Von vererbten Veranlagungen und so...

Wer bei mir schon eine Weile mitliest, dem wird nicht entgangen sein, dass ich keine Lifestyle- und Food-Bloggerin bin. Warum? Weil es gar nicht zu mir und unserem Lebensstil passen würde. Bei uns sieht es kein bisschen stylisch aus und wenn, dann ist das nicht von Dauer. Das kann natürlich auch daran liegen (ihr dürft übrigens gerne zu Dauer-Daumendrückern werden...), aber auch ein neues Zuhause wäre bei uns immer noch zweckmäßig und funktional und erst in zweiter Linie stylisch. 

Denn bei uns muss es meist schnell gehen. Ich liebe und bewundere Blogs, bei denen es wunderschöne cleane Zuhause zu sehen gibt, aber es ist nicht meins. Dafür sprühe ich vor Kreativität und könnte jeden Tag ein anderes Projekt (oder mehrere...) umsetzen, wofür ich natürlich auch nur wenig Zeit habe...




Bei Food ist es ähnlich. Ich liebe es zu kochen, Neues und Altbewährtes auszuprobieren, auch zu backen, aber NIE werdet ihr bei mir etwas perfekt Gestyltes zu sehen bekommen. Denn für das "Finishing" fehlt mit das Händchen und die Zeit.  Jetzt sind wir auch schon beim Thema.

Je älter ich werde, desto verblüffender finde ich, dass ich (wie jeder von uns) ein Sammelsurium von geerbten Veranlagungen und Vorlieben bin. Dass ich weniger Wert auf Details lege und den Blick mehr aufs Ganze lege, habe ich geerbt. Es ist unheimlich spannend, diese Dinge an sich zu entdecken.



Jede Persönlichkeit setzt sich zusammen aus Erlebtem und Verarbeitetem und Geerbtem. Beispielsweise war meine Großmutter nie pedantisch aufs Aufräumen aus, was einige von euch vielleicht bei dieser Generation seltsam finden. Sie hat immer 5 gerade sein lassen, als Kind war es für mich daher herrlich, mich nicht immer vorsehen zu müssen. Denn meine Mutter (wahrscheinlich als Reaktion auf ihre Mutter), war immer in allem sehr genau. Alles musste an seinem Platz sein, alles perfekt sauber. Natürlich weiß ich nun nicht, ob ich eine Gegenreaktion zu meiner Mutter entwickelt habe oder das Ganze von meiner Großmutter geerbt habe - ist ja auch egal. ;-)





Es ist einfach interessant zu ergründen, woher man seinen Charakter oder bestimmte Eigenschaften hat bzw. wodurch sie entstanden sind. Dann nämlich versteht man auch seine Eltern besser. Manchmal macht es (mir) auch ein bisschen Angst, wenn ich das eine oder andere an mir entdecke...Dann denkt man sich....ups...werde ich jetzt in diesem Punkt genauso wie XY??





Geht es Euch auch so? Entdeckt Ihr auch an Euch Seiten, die Ihr eigentlich schon von woanders in der Familie ganz genau kennt? Und wie geht Ihr damit um? Dagegensteuern, wenn es etwas Negatives ist? Sich freuen, wenn es etwas Schönes ist? Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Kommentare.



Donnerstag, 29. Oktober 2015

Danke euch und Giveaway-Gewinn

Ich möchte mich zuallererst ganz lieb bei Euch und Euren mitfühlenden Kommentaren bedanken. Es tat gut eure lieben Worte zu lesen und manche von Euch sind ja auch in der selben Situation und können unsere Ungeduld und unseren Frust gut nachvollziehen. Wir machen auf jeden Fall weiter mit der Haussuche....denn Hände in den Schoß legen bringt uns ja auch nichts... Und wer weiß, vielleicht bringen uns Eure guten Wünsche ja Glück!

Glück gebracht hat mir vor einiger Zeit eine Verlosung bei der lieben Anna von Leaves and Butterflies. Da habe ich von Art Chateau  eine wunderhübsche Tasche mit Handtuch, Creme und Dusch-Scrub gewonnen, die ich Euch heute zeigen möchte! Ich habe mich total gefreut, zumal die Tasche und das Tuch soooo schön bunt und farbenfroh sind, an den schönsten Sommer aller Zeiten erinnern, an warme Tage am Meer, See oder Pool, an Lachen an Lebensfreude. Ich könnte die Sachen die ganze Zeit betrachten, da ich sie so schön finde und freue mich schon auf den nächsten Sommer. 






 Vielen Dank liebe Anna. Die Sachen sind bei mir bestens aufgehoben!

In den letzten Tagen habe ich übrigens Quitten geschenkt bekommen. Quitten sind ziemlich aus der Mode gekommen, aber sooo lecker und gesund. Ich habe noch nie irgendetwas mit Quitten hergestellt (manchmal habe ich welche in der Wohnung verteilt für den wunderschönen Duft) und scheue mich ein wenig vor der Heidenarbeit. Vielleicht klappt ein Quittengelee oder ein Quittenkompott? Mal sehen, was dabei herauskommt...


Heute habe ich noch einen wenig angenehmen und längeren Termin beim Zahnarzt. Das gehört nun auch nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.




Samstag, 24. Oktober 2015

Vom Warten.... oder...wenn nichts klappt...

Kennt ihr das? Wenn einfach der Wurm drin ist und das, was man sich schon lange vorgenommen hat, einfach nicht klappen will? Wir suchen nun schon "jahrelang" (nun ja, mit Unterbrechungen, weil man es sonst nicht durchhält) nach einem kleinen Häuschen und es will einfach nicht funktionieren. Wir sind immer fleißig am bieten und erhalten doch nie den Zuschlag. Das ist manchmal schon frustrierend, denn die Haussituation hier ist seeeehr angespannt, fast keine Angebote und wenn, dann nur zu horrenden Preisen. Da ist guter Rat teuer, denn das Ganze ist ja auch zeitaufwendig neben Job und Alltäglichem, Besichtigungen hier und da und letztendlich kommt nichts dabei heraus. Und dabei brennen wir darauf, endlich alles so gestalten zu können wie wir es möchten und haben unsere Mietwohnung so satt.




Und irgendwie hat man das Gefühl, man tritt im Leben auf der Stelle, kennt ihr das? So als könne man sich nicht frei entfalten. Ist das ein Luxusproblem? Ja, sicher kann man es als solches bezeichnen, denn wir haben ein Dach über dem Kopf und es geht uns gut.




Die Küche müsste dringend erneuert werden (ihr wollt überhaupt nicht wissen, in welchem Zustand sie ist...) und da wir immer denken, dass sich diese Investition für diese Wohnung nicht mehr lohnt, haben wir natürlich jahrelang nichts angeschafft...Und so ist es noch mit vielen anderen Dingen, die wir bewusst aufgeschoben haben.......die Hoffnung stirbt ja zuletzt, man könnte ja doch schon nächsten Monat etwas finden...;-)




Warten und Ungeduld kann mürbe machen. Egal wen, egal wo.

Ich habe daher ein wenig nach Weisheiten gekramt, die uns das Warten erklären wollen:


Warte nie, bis du Zeit hast!
Deutsches Sprichwort


Auf etwas zu warten, nimmt uns nur die Zeit, die wir später nicht mehr haben, wenn wir sie brauchen.
© Damaris Wieser (*1977), deutsche Lyrikerin und Dichterin


Das Warten auf etwas Schönes erzeugt positive Spannung und Gefühle.
Lily Braun (1865 - 1916), deutsche Frauenrechtlerin





Trotz allem ist meine Lieblingsweisheit:

Einen Fluss soll man nicht antreiben, er fließt von selbst.
Indisches Sprichwort


In diesem Sinne werden wir weitermachen mit dem Suchen, aber zwischendurch auch das Leben und Genießen nicht vergessen. Wer ein paar Lebenstipps oder Erfahrungen von Euch auf Lager hat, darf sie mir gerne in die Kommentare schreiben. Ich lese immer alles, was ihr mir schreibt und freue mich sehr über jeden einzelnen, auch wenn ich eher selten antworte...



Donnerstag, 15. Oktober 2015

Okoberlied und das Gesicht des Herbstes

Im Herbst verfalle ich immer in eine leichte Melancholie. Wenn die Tage immer kürzer werden und die Sonne nur noch manchmal vorbeischaut, wird es wieder Zeit in sich zu gehen und in sich hineinzu horchen. Das soll wohl so sein, schauen auf das was war, was ist und was sein wird. Der Herbst ist für solche Gedanken ideal.

Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

 

Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

 

Und wimmert auch einmal das Herz –
Stoß an und lass es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

 

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

 

 

 

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

 

 

Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!

 
Theodor Storm
(1848)
 
 

Geht ihr auch im Herbst auf Rückschau, geht ihr in Euch oder seht ihr dafür eher den Jahreswechsel vor?










 

Montag, 5. Oktober 2015

Natur-Schmuck - was sich die Natur so zaubert

Passend zum Beginn der Woche möchte ich Euch noch meine Spätsommer-Kreationen zum Thema Schmuck aus der Natur zeigen. Soll einer mal sagen, dass die Natur nicht die schönsten Schmuckstücke zaubert. Hier der Beweis, mit dem ich auch liebend gerne beim MakroMontag und beim MacroMonday teilnehme.

Dieser Blütenstand (bitte verzeiht mir, dass ich den Namen der Pflanze gerade nicht parat habe) eignet sich wunderbar als Schmuck, denn er welkt nicht so schnell und hält ein paar Tage. Die Haltbarkeit kann man noch verlängern, indem man den Blütenstand mit Klarlack besprüht.


 

 Damit zieht ihr auf jeden Fall die Blicke der anderen an und werdet sicher gefragt, wo es das gibt...





Auch verblasste Hortensienblätter sehen allerliebst aus in einem kleinen Schmuckanhänger und sind mit ganz wenig Aufwand einzukleben und immer wieder mal austauschbar.





 Ich liebe alle Blautöne...




Und noch ein Tipp, der auch klasse aussieht und garantiert lange hält....Schmuck aus Steingarten-Pflanzen, Sukkulenten - am besten sehen die Rosetten aus, die sich gut als Ring tragen lassen.




 Also kleine Hingucker ...

mit denen ich Euch eine wunderschöne Woche wünsche

Auf Bald...