Freitag, 21. April 2017

Wie war meine Woche?

Durchwachsen könnte man sie nennen. Sie begann ja mit einem gemütlichen Ostermontag, an dem wir uns komplett von den Osterresten- und leckereien ernähren konnten. Das finde ich immer sehr praktisch und ich bin meinen Eltern jedes Mal dankbar, dass sie uns so reichlich mit Proviant eindecken!



Gewerkelt: einiges, z.B. mal wieder ein paar Fensterbänke gesetzt, nachdem die Handwerker für solch einen Kleinkram ja keine Zeit haben. Unser Hochbeet gestrichen: in finnisch Blau/Grau. Leider musste ich es dann schnell abdecken, denn ich wollte nicht, dass es in seinem neuen Leben gleich den Graupelregen mitmachen muss. Außerdem waren wir im Küchenstudio und beim Schreiner und haben uns erst mal umgesehen, was es so gibt. Hilfe, so eine Küchenplanung ist ja irre kompliziert, zumindest, wenn man eine kleine Küche hat und dort alles unterbringen soll...Ceran oder Induktionskochplatten? Ist wohl eine Grundsatzfrage, wie ich erfahren musste. Die einen schwören drauf, auch weil es Strom spart, die anderen möchten aufgrund des starken Magnetfelds und möglicher gesundheitlicher Folgen nichts damit zu tun haben. Wie seht ihr das?



Gepflanzt: leider ist es gerade zu kalt. Ich habe zwar einen Menge einzupflanzen, z.B. Rosmarin, Minze, Hortensien verschiedenster Art, aber ich will die Pflänzchen nicht gleich in die Kälte schicken, also warte ich diese (hoffentlich letzte) Frostperiode ab. Ein paar geschnittene  Buchsbäume müssen auch noch entwurzelt werden, bevor etwas Neues hinein kann.


Geärgert: Im Baumarkt war gerade die Sockelleiste, die wir so dringend brauchen, nicht mehr da. Und der Heizkörper, auf den wir so dringend warten - kommt auch nicht. Grrr, das hasse ich...

Gewaschen: Zum ersten Mal habe ich ohne Waschmittel, nur mit Efeu-Blättern gewaschen und die Wäsche wurde sauber. Man pflückt an die 6 Efeublätter (bei uns aus der Efeuhecke im Garten) und steckt sie in einen Strumpf, den man am besten zuknotet. Dann die Waschmaschine starten wie immer. Die Efeublätter enthalten Seifenbestandteile, die die Wäsche sauber waschen. Auch Schweißgerüche gehen weg, also ich werde das bald nochmal testen. Wie ich gelesen habe, geht das auch mit weißer Wäsche, die Blätter färben nicht ab.

Efeu, Baumstamm, Herbst, Rinde

Gesehen: Abends nach der Arbeit fallen wir nach dem Kochen und Essen immer wie tote Fliegen auf unsere Couch und schauen apathisch auf den Fernseher. Das entspannt mich momentan sehr. Mal Tatort, mal Talk, mal was Lustiges wie xtra3.

Genesen: Dank Angocin, auf das ich inzwischen schwöre, hat mein grippaler Infekt nur 3 Tage gedauert, ich war viel schneller wieder fit als sonst. Also empfehle ich momentan jedem dieses pflanzliche Zeug, der keine Lust hat, Antibiotika einzunehmen oder mal wieder tagelang im Bett zu verbringen und Gott und die Welt anzustecken.

Gekauft: Außer Lebensmittel und Baumarkt-Artikel - nichts. Dabei bräuchte ich dringend Jeans und einen Trenchcoat. Aber gerade fehlen mir Zeit und Nerven, um in Klamottengeschäften abzuhängen und solche Dinge kaufe ich nicht gerne online.

Gelesen: Fast nichts - also kein Buch oder so. Viel im Internet gelesen und auf interessante neue Seiten gestoßen, z.B. Herr Grün kocht und Valerie und der Priester.


Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Euch! Und mit diesem Beitrag nehme ich aufgrund meiner Efeu-Waschaktion an Traudes toller Aktion A New Life teil.




Montag, 13. Februar 2017

Die Baustelle ruft



Ich kann euch beruhigen. Wir sind mit unseren Fenstern inzwischen ganz zufrieden und zwischen Handwerker und Familie Harmonie ist wieder alles im grünen Bereich. Wahrscheinlich sind dabei nur 10 m Nerven auf der Strecke geblieben und büschelweise graue Haare.
Die Arbeiten gehen allerdings weiter. Die Fensterbänke müssen gesetzt werden (die alten waren aus Holz) und Fensterlaibungen und Fenstersturz müssen verputzt werden. Das sind die nun die allernächsten Arbeiten…und das meiste passiert nur am Wochenende, da wir beide ja voll berufstätig sind.
Die Wochenenden sind ziemlich ausgebucht mit werkeln und Geschäfte/Baumärkte besuchen, aussuchen, entscheiden…, aber letztendlich ist es das, was wir uns schon so lange gewünscht haben: die eigenen 4 Wände gestalten! Natürlich legen wir auch gerne mal die Beine hoch und würden auch mal gerne GAR NICHTS tun, aber das Hobby-Heimwerken fühlt sich auch richtig gut an, wenn die Arbeiten von der Hand gehen. Richtiges Werkzeug ist da das A und O, wir wir wiederholt feststellen mussten.

Farbe, Pinsel, Eimer, Eimer Farbe, Weiß

Was ich trotz aller erfüllender Arbeit gerne mal wieder machen möchte:

  • Ein Wellness- oder Sauna-/Dampfbadbesuch --> hab ich mir seit Monaten nicht gegönnt
  • Ein richtig schöner Restaurant-Besuch --> waren wir bisher zu geizig
  • Ein Buch lesen --> meist lese ich abends vorm Einschlafen gerade noch das Nötigste des Weltgeschehens und einiger Blogs
  • Einen freien Tag genießen --> ein freier Tag für mich (und nicht für die Handwerker)
  • Zu Hause mal in zivilisierter Kleidung herumlaufen --> und nicht in voller Heimwerkermontur, da es sowieso irgendwo staubig oder dreckig ist
  • Mich mal wieder um solch "sinnfreie Dinge" wie Frisur oder Hautpflege/MakeUp sorgen
  • Mich um Deko-Dinge kümmern --> das scheint mir bei der derzeit herrschenden Wust sooo weeeiiit weg
Renovieren, Anstreichen, Maler, Malerarbeiten, Leiter

Aber ich gehe diese Woche auf eine interessante Messe – da freue ich mich sehr darauf und auf eine Lifestyle- und Handwerkskunst-Ausstellung – das wird  bestimmt auch genial. 

Bis dahin malochen wir fröhlich weiter.



Mittwoch, 25. Januar 2017

Neue Fenster - Ärger ohne Ende?

Nun ja, wie es so ist, möchte man es sich im neuen Heim so schön wie möglich machen. Dazu gehören auch neue Fenster. Dachte ich. Seit letzter Woche wissen wir, dass das nicht selbstverständlich ist.

Die lieben Handwerker kamen am besagten Morgen und schauten sich erst einmal mit großen Augen um, was sie denn tun sollten....Der Chef hatte sie wohl nur unzureichend informiert.
Dann losgelegt...das Ausbauen der alten Fenster hat auch ziemlich gedauert, neue dann eingesetzt....ach, das Dichtband links und rechts der Fenster ist zu schmal... und diese Bänder müssen sich erst ausdehnen (bei Wärme!), um komplett abzudichten. Welch Überraschung. Und das bei unter -10°C?

Nun ja, wir wussten zwar, dass die Räume komplett auskühlen, wenn man Fenster im Winter tauscht. Logisch (aber trotz Schnapsidee). Dachten aber, dass wenn die neuen Fenster drin sind, alles schnell wieder warm wird. Theoretisch stimmt das auch. Da aber eben die Temperaturen erst steigen müssen, damit sich die Bänder ausdehnen, war es erstmal zugig wie ein gekipptes Fenster. Hat uns keiner gesagt....

Also haben wir jetzt erst mal alle Arbeiten unterbrochen und vertagt. Neuer Versuch Ende nächster Woche, wenn's vielleicht irgendwann mal wärmer wird. VIELLEÍCHT.
Außerdem sind auch noch einige andere Mängel beim Einbau zu beanstanden. Dabei haben wir nicht irgendeinen Fensterbauer genommen, sondern einen kompetenten Fachbetrieb der Region.

Ich freue mich auf Zeiten (in ferner Zukunft) mit irgendwann dichten Fenstern und einer behaglichen Atmosphäre. ;-)

Die letzte Woche war also nicht optimal und ich hasse es, Handwerker beaufsichtigen und manchmal immer kritisieren zu müssen....dafür bin ich echt nicht geeignet, aber schließlich geht's wie so oft ums liebe Geld.


Übrigens sind wir in der Zwischenzeit wild am Streichen der Holzbalkendecke. Was ein schönes strahlendes weiß so alles bewirkt. Wahnsinn. Ich mag zwar auch Naturholz, aber wenn es mit der Zeit abdunkelt wirkt alles sehr düster, das wollen wir uns nicht antun. Daher wird's schick weiß.

Leider sind die Bauarbeiten noch lange nicht zu Ende. Es bleibt also megaspannend....




Donnerstag, 5. Januar 2017

Mein Jahresrückblick - So war 2016 für mich


Wie fällt das Resüme für mein 2016 aus?

Vorherrschendes Gefühl für 2017: 
Ich freue mich auf unser neues Heim (wenn es jemals fertig renoviert sein sollte...), auf neue Nachbarn, eine neue Lebensumgebung. Auch beruflich möchte ich mir etwas mehr Gedanken machen, in welche Richtung ich mich entwickeln möchte. Auch hier habe ich das Gefühl, dass ich mir mehr Freiheiten gönnen muss, um langfristig zufrieden sein zu können.

2016 zum ersten Mal getan:
Vieles, Notartermin, selbst ausgeführte Renovierungsarbeiten, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie existieren, vieles gemanaged und viel offener geworden im Umgang mit anderen.


2016 ins Hintertreffen geraten:
Der Blog hier definitiv und auch noch andere Online-Arbeiten, soziale Netzwerke etc. Fotografieren ist leider auch viel zu kurz gekommen. DIY habe ich definitiv vernachlässigt und....Sport. Leider habe ich immer wieder Ausreden und auch kleinere Verletzungen gehabt, wodurch ich beim Joggen und beim Ausdauersport an sich sehr nachlässig geworden bin. Ob ich die Kurve dieses Jahr wieder kriege?


Motto des Jahres:
Nicht zu viel Nachdenken und einfach mal was riskieren. Keine Veränderung ohne Risiko.

Zugenommen oder abgenommen:
Gleichbleibend.

Haare länger oder kürzer:
Mein zeitweiliger Pagenschnitt bzw. Bob wächst eigentlich immer schnell raus und übrig bleibt eine schulterlange Version davon, irgendwie undefinierbar. Frisörtermine sind bei mir so gut wie inexistent.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger:
Habe das Gefühl, dass sich meine Kurzsichtigkeit etwas verschlechtert hat (nach Jahren der Stagnation) und dass ich auch so gaaaanz langsam in die (Alters-)Weitsichtigkeit rutsche.


Mehr ausgegeben oder weniger:
Ähm, mehr.

Die schönste Zeit verbracht mit:

Ich mag es sehr, Zeit mit mir selbst, meinem Mann und meinen Eltern zu verbringen. In der Gegenwart dieser Menschen fühle ich mich am wohlsten, obwohl ich auch Stunden mit Freunden genießen kann.



Erkenntnis des Jahres:

Es lohnt sich immer zu hoffen und auch bei schwindenden Kräften für sein Ziel zu kämpfen, auch wenn viele um dich herum negative Gedanken versprühen.


Schönstes Ereignis:
Unsere Ausflüge zu Flohmärkten in Frankreich und meine Schwimmbad-Idylle im Sommer. Meine Streifzüge durch die Felder und die Beobachtung der Jahreszeiten erfüllen mich nach stressigen Tagen mit Ruhe und Zufriedenheit.

2016 war mit einem Wort:
Stressig, herausfordernd, mit viel Hoffnung bestückt und letztendlich waren wir selbst ein wenig über unsere Courage erschrocken. Der Anfang für Neues...