Dienstag, 31. März 2015

Berühmte Fotografie-Zitate

Heute sage ich es mal kurz durch die Blume und mache sonst auch nicht viele Worte. Ich liebe die lilablauen Wunder dieser Erde. Jedes Jahr schaffen sie es wieder zu blühen, an allen unmöglichen Stellen und jedes Jahr muss ich sie wieder einfangen, bei jedem Foto halte ich die Luft an (wirklich wahr), wie geht es euch da? Wagt ihr auch kaum zu atmen?












Ich wünsche Euch eine wunderschöne Restwoche ohne Osterstress.
Gemütliches Innehalten und sich und anderen etwas Gutes tun!




Sonntag, 22. März 2015

Typisch für - ein ganz typischer Sonntagmorgen bei mir

Woraus besteht ein typischer Sonntag morgen bei uns? Wir schlafen lange aus, jawohl, das muss sein. Die ganze Woche lang ist früh aufstehen angesagt, am Sonntag stehen wir nie vor 09.30 Uhr auf. Dann wird ganz gemütlich gefrühstückt. Manchmal mit Brötchen, den der Liebste frisch aus der Bäckerei holt, manchmal mit Frühstücksbrei, einer Mischung aus Amaranth und Vanille, in das wir manchmal noch Beeren dazumischen oder sonstig vorhandenes und gemochtes Obst. Gestern haben wir mal wieder Brot selbst gebacken, also hatten wir davon auch reichlich. Manchmal haben wir auch noch Pancakes vom Samstag, wenn uns urplötzlich die Lust nach so etwas überfällt. Kommt also ganz darauf an, aber im Grunde ist es das, was wir Sonntags frühstücken. Dazu trinken wir Tee, also Grüntee und Kaffee und auch Malzkaffee! Ja wir haben fürs Sonntagsfrühstück immer mehrere Getränke.



Der Tisch ist übrigens NICHT musterhaft gedeckt, wie ich das auf so vielen Blogs sehe. Wir essen ohne Tischdecke und verwenden auch kein einheitliches Kaffee-Service oder so. Wir haben eine bunte Mischung von Frühstückstellerchen und mehrere bunte Tassen in allen Größen und ziemlich vielen Farben. Nichts passt wirklich zusammen.



Wir sitzen auch NICHT wie aus dem Ei gepellt am Frühstückstisch, never. Wir lümmeln herum, meist noch im Pyjama oder in Freizeitkleidung, so gefällt es uns am Sonntag einfach. Wenn die Sonne scheint, sitzen wir ganz fix auf dem großen Balkon, ansonsten (wie heute) drinnen im Wohnzimmer.

Beim Sonntagsfrühstück ist bei uns genüssliches Essen und LESEN angesagt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Jeder liest auf seinem iPad oder Smartphone oder auch in einer echten Papierzeitung. Und jeder gibt auch einen Kommentar ab zu dem, was er gerade liest.  Das ist lustig, denn so bekommt man vieles mit, auch wenn man es nicht gerade liest, cross-reading, sozusagen. ;-)




Ganz oft lassen wir das Mittagessen sonntags ausfallen, weil keiner Lust drauf hat, schon wieder zu essen. Manchmal mache ich ein paar Hanteln-Übungen, die Dinger liegen bei uns überall herum und ich werfe mich aufs Sofa. Einfach so, das ist für mich Nichtstun und Enspannung, eben Harmonie-pur.

Dann geht jeder oft dem nach, was er gerade möchte, ich fotografiere öfter oder spiele Klavier, nähe oder werkele herum, bastele oder setze mich einfach an den PC und surfe herum, endlich mal nicht gezielt, sondern nur aus Spaß!



Jetzt denkt ihr sicher - wo bleibt die Morgendusche?? Die fällt Sonntags aus! Weil ich nachmittags entweder ins Hallenbad gehe und anschließend dann dusche oder weil wir nachmittags joggen gehen oder radfahren und erst dann duschen.

Bei uns läuft der Sonntag sehr individuell ab. Jeder darf das machen, worauf er sich schon die ganze Woche lang gefreut hat. Manchmal machen wir auch nachmittags einen Ausflug oder einen Besuch zusammen, aber ansonsten ist Free-Time für jeden angesagt.

Mit diesem Beitrag nehme ich an Kebos TYPISCH FÜR teil.

Mit einem kleinen Ausblick auf den baldigen Früühling wünsch ich Euch allles Liebe!!



Und jetzt muss ich mal schnell gucken gehen, wie Ihr so euren Sonntag verbringt.






Dienstag, 17. März 2015

Mein Buch des Monats und Frühlingsgefühle

Nun liegt was in der Luft, oder? Spürt Ihr es auch? Das gewisse Etwas, wonach man sich nach einem langen grauen Winter sehnt?



Ich möchte Euch übrigens noch mein Buch des Monats vorstellen und damit auch gleich bei Nicole's Aktion mitmachen:

Blaubart von Amélie Nothomb

Die junge Saturnine sucht ein Zimmer in Paris und findet eine neue Bleibe in der noblen Unterkunft des Adligen Don Elemirio. Ihm wird nachgesagt, er habe alle seine Vormieterinnen ermordet. Auf jeden Fall sind alle 8 verschwunden. Welches Geheimnis verbirgt er? Wird auch Saturnine sich in Gefahr begeben?

Ziemlich spannend zu lesen, das Ende ist nicht ganz so gut wie erwartet, aber ich habe das Buch verschlungen. Ich mag den Erzählstil der Autorin einfach.



Und wer gerne geistreiche Dialoge mag, liegt mit diesem Buch richtig.






Morgen werde ich zum ersten Mal den dicken Wintermantel zu Hause lassen und eine etwas leichtere Jacke anziehen. Das ist immer ein erstes Zeichen, dass es bergauf geht mit den Temperaturen.

Genießt die Sonnenstrahlen!



Donnerstag, 12. März 2015

Buchweizen-Crêpes und die Leichtigkeit des Seins

Mit Buchweizenmehl wollte ich schon länger mal etwas ausprobieren. Es enthält kein Gluten und ist sehr gesund und verträglich. Und lecker war's. Deshalb kann ich das Rezept nur empfehlen. Die Crêpes kann man süß füllen oder auch deftig.
 
Wir füllen sie gerne mit Quark und etwas Zuckerrübensirup.
 
 


Das ist nicht zu süß und läuft auch nicht heraus.




Schön dünn und doch fluffig.




 Also, ich könnt schon wieder welche machen.....:-)




Und das braucht ihr dazu:
 
100 ml Milch
100 ml Wasser
3 EL Joghurt

2 Eier
1 Prise Salz
150 g Buchweizenmehl
60 g Butter
5 EL Öl


Den Teig ca. 1 Stunde kalt stellen. Eine Pfanne dünn mit Öl bestreichen. Das Öl heiß werden lassen.
 
Crêpesteig in die nicht-haftende Pfanne geben, etwas hin- und herdrehen, damit sich der Teig gut und dünn in der Pfanne verteilt. Wenn die eine Seite etwas braun gebacken ist, herumdrehen. Fertig backen und aus der Pfanne nehmen. 
 
 

Das erinnert mich an laue Abende in Frankreich, an Promenaden am Meer, an salzige Luft, die Leichtigkeit des Seins...

Das wünsche ich Euch auch!

 

Sonntag, 8. März 2015

DIY - Häkel-Mary-Janes für den Sommer mit Anleitung

Also ich habe mir schon öfters mal vorgestellt, wie es wäre, sich ein paar schöne Mary-Jane-Ballerinas selbst zu häkeln. Ich habe ein wenig recherchiert und mich entschlossen, es zu versuchen. Kleinere Häkelprojekte liegen mir, den ich bin einfach jemand, der relativ schnell ein Ergebnis braucht. Und nun habe ich schon soo lange die richtige Baumwolle zu Hause. In frischem Frühlings-Hellgrün und türkisfarbener Borte und Schnalle. Hach, so richtig sommerlich, erinnert mich an grüne Wiese und blaues Meer! Die Sohle ist braun, einfach deshalb, weil sie möglichst unempfindlich und auch strapazierfähig sein soll.




Und es geht wirklich ratz-fatz. Ich habe nur an 3 Abenden vor dem Fernseher gehäkelt und heute noch die Fäden vernäht und die Knöpfe für die Schnalle angenäht.

Für alle, die es gerne nachmachen möchten, für sich oder für die Kinder (das hat den Vorteil, dass es noch schneller geht, bei kleinen Schuhgrößen) schreibe ich Euch meine Anleitung in eigenen Worten auf (das ist keine Sprache offizieller Häkelanleitungen...). Da ich nur Schuhgröße 37 habe, müsst ihr gemäß Euren Füßen alles ein wenig anpassen.

1. Die Sohle:

Dafür habe ich braune Sockenwolle (für Nadelstärke 5) genommen, das erinnert mich ein wenig an sommerliche Espandrillos. 30 Luftmaschen aufschlagen. 1 Luftmasche für den Reihenwechsel und dann eine Reihe feste Maschen. In die letzte Masche 5 Stäbchen, so dass es eine Rundung gibt und man die Rückreihe mit Stäbchen häkeln kann. Am anderen Ende der Reihe ebenso 5 Stäbchen in die letzte Masche und wieder eine Reihe Stäbchen zurück insgesamt sind es außer der ersten Reihe mit festen Maschen noch 6 Stäbchen-Reihen für die Sohle. Das passt bei Größe 37 genau. Es differiert sicher je nach Wolle, wieviele Reihen ihr braucht. Am besten immer mal den Fuß auf das gehäkelte Stück stellen.

2. Der Oberschuh:

Damit die Maschen schön dicht sitzen, habe ich nur feste Maschen gehäkelt und zwar mit Baumwolle und Nadelstärke 3,5. Die erste Reihe direkt an die Sohle dranhäkeln, ohne Ab- oder Zunahme von Maschen. Die nächsten 3 Reihen ebenso. Erst danach habe ich angefangen kontinuierlich Maschen abzunehmen, erst einmal fünf. Vorne für den Zehenbereich 2 Maschen, an der Fußinnen- und Außenseite je 1 Masche und an der Ferse 1 Masche. Die nächste Reihe ebenso, immer weiter um 5 Maschen reduzieren. Bei mir sind die Seiten 7 Reihen hoch. Dann häkelt ihr nur noch das Stück für die Abdeckung der Zehen weiter und reduziert immer gleichmäßig. Wie viele Maschen, das hängt von der Breite eures Fußes ab. Bei mir hat die Vorderpartie für die Abdeckung der Zehen 12 Reihen (7 Reihen + 5 Reihen).



3. Borte und Riemchen mit Knopf:

Die letzte Reihe habe ich in der türkis-Farbe rundherum gehäkelt, ohne zu- oder abzunehmen. Wenn ihr aber merkt, dass euer Schuh zu weit ist, könnt ihr auch in der letzten Reihe noch Maschen abnehmen.
Das Riemchen wird separat gehäkelt (bei mir waren es 28 Luftmaschen, 2. Reihe feste Maschen in grün und je eine Reihe feste Maschen in türkis auf jeder Seite als Borte. Bei der türkis-Borte auf einer Seite (Fußaußenseite) am Ende der Reihe 5 Lufmaschen extra häkeln für die Knopflasche. Dann Riemchen annhähen, Knopf annähen und Fertig!



4. Wer möchte, kann auf die Außenseite der Sohle noch Latexmilch auftun, damit eine Antirutsch-Schicht entsteht. Latexmilch gibts hier:


Besonders bei Kinder-Mary-Janes ist das empfehlenswert. Also ich werde bald mein zweites Paar häkeln. Diverse Kinder und Freundinnen haben auch schon Interesse gezeigt. ;-)


Es gibt noch diverse Quellen für Mary-Janes im Netz, hier noch zwei Anregungen:

http://huschablogt.blogspot.de/2011/08/ubersetzung-der-mary-janes-anleitung.html
http://farbverliebt.net/haekelballerinas/

Ich hoffe mal, Ihr habt Lust bekommen, besonders die Häkelwütigen unter Euch haben die Schühchen an einem Abend gehäkelt. Viel Spaß. Bei Fragen helfe ich gerne weiter so gut ich kann.



Sonntag, 1. März 2015

Happy Sunshine Rock

Heute möchte ich Euch mal mein Stöffchen zeigen, dass ich neulich ergattert habe. Eigentlich war es nur ein Stoffrest, der kostengünstig abzugeben war bei einem Garagenflohmarkt. Ich gehe da öfter hin und wurde noch nie enttäuscht. Derzeit ist mir gerade nach VIEL FARBE. Obwohl ich eigentlich eher der Einfarben-Typ bin oder dezente Muster mag, hat mich dieses Design sofort fasziniert. Hinzu kommt, dass es ein sooo weicher Stoff ist, ein Nicki-Stoff, so flauschig!


Ich beschloss, mir daraus einen Sommerrock zu nähen. Einen, den man einfach mal so drüberziehen kann und der gute Laune macht. Dass das kein Büro-Rock sein konnte, war mir klar, ich dachte eher an einen Strandurlaub, wenn man den Rock einfach über die Bikinihose zieht oder ein Garten-, Balkon-, Terrassen-Rock, der Leichtigkeit und Beschwingtheit ausdrückt.

Ob etwas daraus wurde? Seht ihr gleich.....

Erst möchte ich Euch noch etwas meiner spärlichen Frühlingsdeko zeigen. Also bei mir ist von Frühling noch nicht viel zu sehen, nach ein paar sonnigen Tagen, hat sich die Natur wieder in ihr Schneckenhaus zurückgezogen und schläft wieder.


Ich habe ein paar Hyazinthen ins Glas gepflanzt...so langsam kommen sie, seht ihr's?


 
Hier noch ein dekoriertes Töpfchen, das nur darauf wartet, das es bepflanzt wird.




Diese Woche ist ja wieder Schnee angesagt. Also wenn es nach mir ginge, bräuchte ich erst nächstes Jahr wieder welchen...


Ach ja, und was wurde aus dem Rock?

Ich habe mir einen Rock frei Schnauze genäht, ohne Anleitung, eigentlich wusste ich nur, dass er ziemlich gerade und etwas knielang werden sollte. Mehr wäre auch nicht gegangen, da es ja nur ein Stoff -Rest war... gerne hätte ich mir auch noch ein Top daraus genäht, aber Stoff war finito.



Der Stoff war ja sehr elastisch, so dass ich nur einen Reißverschluss gebraucht habe. Ich mag den Rock jetzt schon total und freue mich auf wärmere Tage!!

Mit diesem Beitrag mache ich heute bei Charlys März-Kopfkino mit. Und da der Rock erst heute frisch aus der Maschine gehüpft ist, ist er für mich pure Sonntagsfreude, daher mache ich auch bei Marias Sonntagsfreude mit.

Euch wünsche ich noch einen schönen Sonntag, wir werden unsere Energie heute noch im Hallenbad austoben und danach wartet ein Blaubeer-Tiramisu auf uns im Kühlschrank. Mmmmhhh!!!




Samstag, 21. Februar 2015

Granatäpfel FOREVER

Ich bin gerade ein riesiger Fan von Granatäpfeln. Ja, sie haben kleine Kernchen und sind nicht ganz so easy herauszupulen, aber ich liebe sie und das kann ich bei meiner Grippe gerade gut gebrauchen.
Ich streue sie in den Joghurt oder löffele sie einfach so weg.




Ist diese Farbe nicht einfach berauschend?




Die Beerchen enthalten ganz viel Power - nicht nur ein paar Vitaminchen, hauptsächlich Spurenelemente, die man sehr gut mit roten Weintrauben vergleichen kann.




Am liebsten würde ich sie so FOREVER konservieren. Weiß nicht, ob man sie einkochen kann...?




Gestern habe ich einen bzw. mehrere Sperrmüllfunde gemacht. Ich kam gerade zur rechten Zeit als eine Frau beim Auszug ihren "alten Plunder" (wie sie es ausdrückte) auf die Straße stellte. Da waren so schöne Sachen dabei - ein Schlüsselbrett oder man kann es auch als Garderobe verwenden war dabei, ein tolles naturfarbenens Brett, das ich in Zukunft zum Fotografieren als Untergrund verwenden werde und eine Schublade mit weißem Anstrich, den ich gleich erneuert habe. Die Schublade möchte ich dann mit Pflanzen füllen und auf unseren Balkon stellen. Nur weiß ich noch nicht, worauf ich sie stellen soll... so auf dem Boden macht sie sich nicht gut...und das wäre doch schade drum...

Bilder gibts dann, wenn alles fertig aufpoliert wurde.

Ich wünsche Euch was - nämlich einen tollen Sonntag!!




Dienstag, 10. Februar 2015

Meine Lachfalten-Orgien

Als Kind fand ich es seltsam, dass so viele Kinder im Zirkus beim Auftritt des ollen Clowns total losgeprustet haben. Während ich das überhaupt nicht komisch fand. ;-)

Dafür konnte und kann ich über andere Sachen herzlich lachen und  am liebsten über mich selbst.



  • Unvergessen die Geschichte, als ich am Tresen einer Südtiroler Kneipe einen „Kuhfladen“ bestellte, obwohl ich ein „Fladenbrot“ wollte. Das verdutzte Gesicht des Wirts werde ich nie vergessen und ich wäre am liebsten im Erdboden versunken, aber musste soo lachen, als ich es endlich kapierte…




  • Unvergessen auch mein Auftritt, als ich einem Bekannten (den ich von hinten sah und schon länger nicht gesehen hatte) an der Ampel wild zuwinkte und aus der heruntergelassenen Autoscheibe ausgelassen schrie: „Hallo Sven wie gehts“ . Da der Gute erst nicht reagierte, gab ich mein Bestes, grölt seinen Namen und ließ nichts aus, um mich bemerkbar zu machen. Bis er sich dann umdrehte, mich sah und verständnislos zurückschrie: „Welcher Sven“? Zeitgleich hatte ich urplötzlich realisiert, dass ich den lieben Mann total verwechselt hatte, aber ich sage euch, ich hätte schwören können, dass er’s war (von hinten…). Mir war das ultra-peinlich und ich musste echt die ganze restliche Autofahrt unentwegt lachen…..:-)

  • Ich könnte noch so weiter machen und euch die tollsten Dinge erzählen… Legendär auch mein Auftritt im Supermarkt, als ich in einer langen Schlange an der Kasse mit vollem Einkaufswagen, als ich die Waren aufs Band legen wollte, plötzlich merkte, dass das gar nicht mein Wagen war….hä? Ihr könnt euch vorstellen, dass ich die Sachen natürlich nicht aufs Band legen konnte, da ich keine Ahnung hatte, wann ich mir den fremden Wagen geschnappt hatte. Ohhh war mir das peinlich…ich zurück und raus aus der Schlange, alle starrten mich an wie die Karnickel, während ich mir vorstellte wie der arme Besitzer des sorgfältig gefüllten Wägelchens  jetzt irgendwo im Supermarkt umherirrt….  Ich habe den ganzen restlichen Tag nur noch Tränen gelacht…..:-)


Humor ist etwas sehr persönliches, nicht jeder lacht über die gleichen Dinge, aber das ist nicht schlimm, wichtig ist nur, dass man Gründe zum Lachen findet!

 

Solche Stories und noch viele mehr haben über die Jahre meine Lachfältchen hervorgebracht und ich bin stolz auf jede einzelne. Hinzu kommt, ich bin ein Sonnenkind, das gerne sein Gesicht in die Sonne streckt, das ist für mich Freude pur, aber da ich dann auch die Augen zukneife, habe ich im Sommer ein Dauergrinsen im Gesicht! Also wundert euch nicht, wenn euch im nächsten Sommer ein echtes Honigkuchenpferd begegnet….

Mit diesem Beitrag nehme ich an Traudes Aktion "Rettet die Lachfalte" teil – kennt ihr schon, oder? Wenn  nicht, dann hier entlang. Ich finde, dass sie mit dieser Aktion ein tolles Zeichen gegen den aktuellen Botox-Zeitgeist setzt.

Also meine Lieben, lacht mal wieder so richtig über euch selbst! ;-)




Montag, 26. Januar 2015

Warum Musik uns so glücklich macht

Willkommen meine neuen Leser, schön, dass Ihr hier seid!
Da ich neulich in einem Post ja mal meine musikalische Ader angesprochen habe…komme ich noch mal auf dieses Thema zurück. Ich mag es nicht nur, selbst Musik zu machen, sondern auch mir gute Musik anzuhören. Mein Musikgeschmack ist sehr breit angelegt, ich mag viel Zeitgenössisches, Rock und Pop, Irischen und Keltischen Folk, Französische Chansons, aber auch lateinamerikanische Rhythmen, einige Musical-Songs, Klassik, u.a. Ballett und Oper.  Bei so viel Mischung wird manch einer die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen, dass vieles davon doch unvereinbar ist….Vielleicht, aber bei mir zählt bei aller Kunst einfach, was die Musik in mir auslöst und welche Botschaft sie transportiert. Musik muss mich tief in meinem Inneren ergreifen, meine verborgenen Emotionen wecken und meine Seele zum Schwingen bringen. 




Außer der Musik „aus der Dose“ höre ich am liebsten Live-Musik. Ich mag es nicht nur, ein Orchester zu hören, ich beobachte die Spieler auch gerne, sowohl einzeln als auch in der Gruppe. Ebenso die Sänger. Da ich selbst auch Gesangsunterricht hatte, weiß ich, wie viel Feingefühl, Körperbeherrschung und Übung darin steckt, ein Lied gekonnt zu präsentieren.

Bei einer Live-Aufführung ist für mich aber auch das Gemeinschaftserlebnis wichtig, auch wenn man die Menschen im Publikum gar nicht kennt. Aber diese musikalischen Stunden verbringt man gemeinsam. Bei besonders ergreifenden Liedern hat man das Gefühl, dass die Herzen der Menschen miteinander verbunden sind und jeder ähnlich empfindet. Ein unheimlich erhebendes Gefühl gebündelt mit viel Kraft.



Vor kurzem hatte ich wieder die Gelegenheit, einem Live-Event zu lauschen, nämlich der Oper Nabucco von Verdi. Fast jeder kennt daraus den Part des Gefangenenchors, der zu Italiens heimlicher Nationalhymne geworden ist. Va pensiero (Flieg, Gedanke), ein kämpferisches Lied, das in der Oper von den Hebräern, die in Babylon versklavt wurden, gesungen wird. Ein Appell an die Freiheit und immer wieder aktuell. Gänsehaut!



Auch wenn dies eine andere Inszenierung ist, unsere war nicht weniger ergreifend. Diese vielen Menschen auf der Bühne, so voller Willensstärke und Energie.

Das wünsche ich Euch auch für diese Woche und seid beschwingt!



 

Dienstag, 20. Januar 2015

Zuckereien zum Abwinken

Vielen vielen Dank für die lieben Kommentare und Ermutigungen so weiterzumachen! Das mache ich dann auch gleich… 

Ich bin nicht so sehr für gekaufte Süßigkeiten zu haben, ich weiß nicht, wie es Euch geht. Das heißt nicht, dass ich nichts Süßes mag (im Gegenteil), aber ich habe gerne die Kontrolle über die Masse an Zucker, die in einer Leckerei enthalten ist. Und das hat man bei diesen fertig-Schokoriegeln, Gummitierchen (auch wenn sie sauer schmecken) ja leider nicht. Deshalb backe ich gerne was Eigenes und stelle immer wieder fest, dass weniger Zucker uns allen guttut und das fertige Produkt, seien es nun Kekse, CupCakes oder sonst etwas, mehr an Qualität und Geschmack gewinnen, wenn sie nicht so quietsch-süß ist. 
 

Als ich neulich bei einer Besichtigung der Arbeitsabläufe einer Schokoladenfabrik dabei war (welche Schoko das war, möchte ich jetzt nicht sagen, aber sehr bekannt) und sah, wie viel Zucker in so einem Schokoriegel drinsteckt, da hat es mich richtig geschüttelt und angewidert. Mit so etwas werden unsere Geschmacksnerven schon seit Kindheitstagen vergewaltigt. In einer 100 g Vollmilch-Schokolade ist mehr als HÄLFTE, also 54g Zucker enthalten. Jetzt nochmal zum Mitschreiben.

Ein Würfelzucker hat 3g. 

54g Zucker sind enthalten. Möchte man jetzt wissen, wie viel Stück Würfelzucker das sind, um eine bessere Vorstellung zu haben:

54 : 3 = 18  Stück Würfelzucker!!!

 
Jetzt noch konkreter:

Bekannter Kinderriegel mit dem abgebildeten Jungengesicht (ihr wisst schon) ist 21g schwer und enthät 12g Zucker. Man hat ihn mit zwei Mal abbeißen verschlungen, in Null Komma nix sozusagen…

Das sind ganze 4 Würfelzucker!!! Und mal ehrlich, keiner von uns würde sich einfach so 4 pure Würfelzucker reinschieben!

Mein Kollege, der ungefähr 5 Riegel am Tag isst (aber rank und schlank und sportlich ist), hat mich neulich gefragt, warum Zucker eigentlich immer verteufelt wird, wo man doch gar nicht weiß, ob er wirklich so schädlich ist, dass wir davon krank werden.

Die Meinung, dass Zucker „nur“ dick und schlechte Zähne macht, ist weit verbreitet. Als Schlanker bedenkt man kaum, dass zu viel Zucker Diabetes Typ II begünstigt, das ist wissenschaftlich bewiesen. Auch wissenschaftlich bewiesen ist, dass Tumorzellen Zucker lieben und deren Wachstum dadurch angekurbelt werden kann.
Die Darmflora leidet unter Zucker, den der gärt im Darm und erzeugt Alkohol und Gase und gibt schädlichen Darmpilzen idealen Nährboden. DAS habe ich dem Kollegen so genau nicht gesagt, denn er wollte es auch nicht hören und gerne weiteressen – soll er auch – ich will ja kein Moralapostel sein.



Trotzdem finde ich es wichtig, sich das Ganze mal bewusst zu machen.

Und komisch – seit wir zuckerreduziert leben, haben wir auch immer seltener Heißhunger darauf. Ein Glas Cola kann ich heute nicht mehr pur trinken, da schüttelt es mich. Wenn ich Cola trinke, dann nur mit ordentlich viel Mineralwasser verdünnt…




Wie ist Eure Einstellung zu Zucker? Schaut Ihr bei Produkten im Supermarkt auf den Zuckergehalt oder greift ihr auch bei den Fertig-Süßigkeiten gerne zu? Auf meinem Blog herrscht absolute Meinungsfreiheit und null Be- oder Verurteilung, jeder so wie er mag.  :-)