Sonntag, 1. März 2015

Happy Sunshine Rock

Heute möchte ich Euch mal mein Stöffchen zeigen, dass ich neulich ergattert habe. Eigentlich war es nur ein Stoffrest, der kostengünstig abzugeben war bei einem Garagenflohmarkt. Ich gehe da öfter hin und wurde noch nie enttäuscht. Derzeit ist mir gerade nach VIEL FARBE. Obwohl ich eigentlich eher der Einfarben-Typ bin oder dezente Muster mag, hat mich dieses Design sofort fasziniert. Hinzu kommt, dass es ein sooo weicher Stoff ist, ein Nicki-Stoff, so flauschig!


Ich beschloss, mir daraus einen Sommerrock zu nähen. Einen, den man einfach mal so drüberziehen kann und der gute Laune macht. Dass das kein Büro-Rock sein konnte, war mir klar, ich dachte eher an einen Strandurlaub, wenn man den Rock einfach über die Bikinihose zieht oder ein Garten-, Balkon-, Terrassen-Rock, der Leichtigkeit und Beschwingtheit ausdrückt.

Ob etwas daraus wurde? Seht ihr gleich.....

Erst möchte ich Euch noch etwas meiner spärlichen Frühlingsdeko zeigen. Also bei mir ist von Frühling noch nicht viel zu sehen, nach ein paar sonnigen Tagen, hat sich die Natur wieder in ihr Schneckenhaus zurückgezogen und schläft wieder.


Ich habe ein paar Hyazinthen ins Glas gepflanzt...so langsam kommen sie, seht ihr's?


 
Hier noch ein dekoriertes Töpfchen, das nur darauf wartet, das es bepflanzt wird.




Diese Woche ist ja wieder Schnee angesagt. Also wenn es nach mir ginge, bräuchte ich erst nächstes Jahr wieder welchen...


Ach ja, und was wurde aus dem Rock?

Ich habe mir einen Rock frei Schnauze genäht, ohne Anleitung, eigentlich wusste ich nur, dass er ziemlich gerade und etwas knielang werden sollte. Mehr wäre auch nicht gegangen, da es ja nur ein Stoff -Rest war... gerne hätte ich mir auch noch ein Top daraus genäht, aber Stoff war finito.



Der Stoff war ja sehr elastisch, so dass ich nur einen Reißverschluss gebraucht habe. Ich mag den Rock jetzt schon total und freue mich auf wärmere Tage!!

Mit diesem Beitrag mache ich heute bei Charlys März-Kopfkino mit. Und da der Rock erst heute frisch aus der Maschine gehüpft ist, ist er für mich pure Sonntagsfreude, daher mache ich auch bei Marias Sonntagsfreude mit.

Euch wünsche ich noch einen schönen Sonntag, wir werden unsere Energie heute noch im Hallenbad austoben und danach wartet ein Blaubeer-Tiramisu auf uns im Kühlschrank. Mmmmhhh!!!




Samstag, 21. Februar 2015

Granatäpfel FOREVER

Ich bin gerade ein riesiger Fan von Granatäpfeln. Ja, sie haben kleine Kernchen und sind nicht ganz so easy herauszupulen, aber ich liebe sie und das kann ich bei meiner Grippe gerade gut gebrauchen.
Ich streue sie in den Joghurt oder löffele sie einfach so weg.




Ist diese Farbe nicht einfach berauschend?




Die Beerchen enthalten ganz viel Power - nicht nur ein paar Vitaminchen, hauptsächlich Spurenelemente, die man sehr gut mit roten Weintrauben vergleichen kann.




Am liebsten würde ich sie so FOREVER konservieren. Weiß nicht, ob man sie einkochen kann...?




Gestern habe ich einen bzw. mehrere Sperrmüllfunde gemacht. Ich kam gerade zur rechten Zeit als eine Frau beim Auszug ihren "alten Plunder" (wie sie es ausdrückte) auf die Straße stellte. Da waren so schöne Sachen dabei - ein Schlüsselbrett oder man kann es auch als Garderobe verwenden war dabei, ein tolles naturfarbenens Brett, das ich in Zukunft zum Fotografieren als Untergrund verwenden werde und eine Schublade mit weißem Anstrich, den ich gleich erneuert habe. Die Schublade möchte ich dann mit Pflanzen füllen und auf unseren Balkon stellen. Nur weiß ich noch nicht, worauf ich sie stellen soll... so auf dem Boden macht sie sich nicht gut...und das wäre doch schade drum...

Bilder gibts dann, wenn alles fertig aufpoliert wurde.

Ich wünsche Euch was - nämlich einen tollen Sonntag!!




Dienstag, 10. Februar 2015

Meine Lachfalten-Orgien

Als Kind fand ich es seltsam, dass so viele Kinder im Zirkus beim Auftritt des ollen Clowns total losgeprustet haben. Während ich das überhaupt nicht komisch fand. ;-)

Dafür konnte und kann ich über andere Sachen herzlich lachen und  am liebsten über mich selbst.



  • Unvergessen die Geschichte, als ich am Tresen einer Südtiroler Kneipe einen „Kuhfladen“ bestellte, obwohl ich ein „Fladenbrot“ wollte. Das verdutzte Gesicht des Wirts werde ich nie vergessen und ich wäre am liebsten im Erdboden versunken, aber musste soo lachen, als ich es endlich kapierte…




  • Unvergessen auch mein Auftritt, als ich einem Bekannten (den ich von hinten sah und schon länger nicht gesehen hatte) an der Ampel wild zuwinkte und aus der heruntergelassenen Autoscheibe ausgelassen schrie: „Hallo Sven wie gehts“ . Da der Gute erst nicht reagierte, gab ich mein Bestes, grölt seinen Namen und ließ nichts aus, um mich bemerkbar zu machen. Bis er sich dann umdrehte, mich sah und verständnislos zurückschrie: „Welcher Sven“? Zeitgleich hatte ich urplötzlich realisiert, dass ich den lieben Mann total verwechselt hatte, aber ich sage euch, ich hätte schwören können, dass er’s war (von hinten…). Mir war das ultra-peinlich und ich musste echt die ganze restliche Autofahrt unentwegt lachen…..:-)

  • Ich könnte noch so weiter machen und euch die tollsten Dinge erzählen… Legendär auch mein Auftritt im Supermarkt, als ich in einer langen Schlange an der Kasse mit vollem Einkaufswagen, als ich die Waren aufs Band legen wollte, plötzlich merkte, dass das gar nicht mein Wagen war….hä? Ihr könnt euch vorstellen, dass ich die Sachen natürlich nicht aufs Band legen konnte, da ich keine Ahnung hatte, wann ich mir den fremden Wagen geschnappt hatte. Ohhh war mir das peinlich…ich zurück und raus aus der Schlange, alle starrten mich an wie die Karnickel, während ich mir vorstellte wie der arme Besitzer des sorgfältig gefüllten Wägelchens  jetzt irgendwo im Supermarkt umherirrt….  Ich habe den ganzen restlichen Tag nur noch Tränen gelacht…..:-)


Humor ist etwas sehr persönliches, nicht jeder lacht über die gleichen Dinge, aber das ist nicht schlimm, wichtig ist nur, dass man Gründe zum Lachen findet!

 

Solche Stories und noch viele mehr haben über die Jahre meine Lachfältchen hervorgebracht und ich bin stolz auf jede einzelne. Hinzu kommt, ich bin ein Sonnenkind, das gerne sein Gesicht in die Sonne streckt, das ist für mich Freude pur, aber da ich dann auch die Augen zukneife, habe ich im Sommer ein Dauergrinsen im Gesicht! Also wundert euch nicht, wenn euch im nächsten Sommer ein echtes Honigkuchenpferd begegnet….

Mit diesem Beitrag nehme ich an Traudes Aktion "Rettet die Lachfalte" teil – kennt ihr schon, oder? Wenn  nicht, dann hier entlang. Ich finde, dass sie mit dieser Aktion ein tolles Zeichen gegen den aktuellen Botox-Zeitgeist setzt.

Also meine Lieben, lacht mal wieder so richtig über euch selbst! ;-)




Montag, 26. Januar 2015

Warum Musik uns so glücklich macht

Willkommen meine neuen Leser, schön, dass Ihr hier seid!
Da ich neulich in einem Post ja mal meine musikalische Ader angesprochen habe…komme ich noch mal auf dieses Thema zurück. Ich mag es nicht nur, selbst Musik zu machen, sondern auch mir gute Musik anzuhören. Mein Musikgeschmack ist sehr breit angelegt, ich mag viel Zeitgenössisches, Rock und Pop, Irischen und Keltischen Folk, Französische Chansons, aber auch lateinamerikanische Rhythmen, einige Musical-Songs, Klassik, u.a. Ballett und Oper.  Bei so viel Mischung wird manch einer die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen, dass vieles davon doch unvereinbar ist….Vielleicht, aber bei mir zählt bei aller Kunst einfach, was die Musik in mir auslöst und welche Botschaft sie transportiert. Musik muss mich tief in meinem Inneren ergreifen, meine verborgenen Emotionen wecken und meine Seele zum Schwingen bringen. 




Außer der Musik „aus der Dose“ höre ich am liebsten Live-Musik. Ich mag es nicht nur, ein Orchester zu hören, ich beobachte die Spieler auch gerne, sowohl einzeln als auch in der Gruppe. Ebenso die Sänger. Da ich selbst auch Gesangsunterricht hatte, weiß ich, wie viel Feingefühl, Körperbeherrschung und Übung darin steckt, ein Lied gekonnt zu präsentieren.

Bei einer Live-Aufführung ist für mich aber auch das Gemeinschaftserlebnis wichtig, auch wenn man die Menschen im Publikum gar nicht kennt. Aber diese musikalischen Stunden verbringt man gemeinsam. Bei besonders ergreifenden Liedern hat man das Gefühl, dass die Herzen der Menschen miteinander verbunden sind und jeder ähnlich empfindet. Ein unheimlich erhebendes Gefühl gebündelt mit viel Kraft.



Vor kurzem hatte ich wieder die Gelegenheit, einem Live-Event zu lauschen, nämlich der Oper Nabucco von Verdi. Fast jeder kennt daraus den Part des Gefangenenchors, der zu Italiens heimlicher Nationalhymne geworden ist. Va pensiero (Flieg, Gedanke), ein kämpferisches Lied, das in der Oper von den Hebräern, die in Babylon versklavt wurden, gesungen wird. Ein Appell an die Freiheit und immer wieder aktuell. Gänsehaut!



Auch wenn dies eine andere Inszenierung ist, unsere war nicht weniger ergreifend. Diese vielen Menschen auf der Bühne, so voller Willensstärke und Energie.

Das wünsche ich Euch auch für diese Woche und seid beschwingt!



 

Dienstag, 20. Januar 2015

Zuckereien zum Abwinken

Vielen vielen Dank für die lieben Kommentare und Ermutigungen so weiterzumachen! Das mache ich dann auch gleich… 

Ich bin nicht so sehr für gekaufte Süßigkeiten zu haben, ich weiß nicht, wie es Euch geht. Das heißt nicht, dass ich nichts Süßes mag (im Gegenteil), aber ich habe gerne die Kontrolle über die Masse an Zucker, die in einer Leckerei enthalten ist. Und das hat man bei diesen fertig-Schokoriegeln, Gummitierchen (auch wenn sie sauer schmecken) ja leider nicht. Deshalb backe ich gerne was Eigenes und stelle immer wieder fest, dass weniger Zucker uns allen guttut und das fertige Produkt, seien es nun Kekse, CupCakes oder sonst etwas, mehr an Qualität und Geschmack gewinnen, wenn sie nicht so quietsch-süß ist. 
 

Als ich neulich bei einer Besichtigung der Arbeitsabläufe einer Schokoladenfabrik dabei war (welche Schoko das war, möchte ich jetzt nicht sagen, aber sehr bekannt) und sah, wie viel Zucker in so einem Schokoriegel drinsteckt, da hat es mich richtig geschüttelt und angewidert. Mit so etwas werden unsere Geschmacksnerven schon seit Kindheitstagen vergewaltigt. In einer 100 g Vollmilch-Schokolade ist mehr als HÄLFTE, also 54g Zucker enthalten. Jetzt nochmal zum Mitschreiben.

Ein Würfelzucker hat 3g. 

54g Zucker sind enthalten. Möchte man jetzt wissen, wie viel Stück Würfelzucker das sind, um eine bessere Vorstellung zu haben:

54 : 3 = 18  Stück Würfelzucker!!!

 
Jetzt noch konkreter:

Bekannter Kinderriegel mit dem abgebildeten Jungengesicht (ihr wisst schon) ist 21g schwer und enthät 12g Zucker. Man hat ihn mit zwei Mal abbeißen verschlungen, in Null Komma nix sozusagen…

Das sind ganze 4 Würfelzucker!!! Und mal ehrlich, keiner von uns würde sich einfach so 4 pure Würfelzucker reinschieben!

Mein Kollege, der ungefähr 5 Riegel am Tag isst (aber rank und schlank und sportlich ist), hat mich neulich gefragt, warum Zucker eigentlich immer verteufelt wird, wo man doch gar nicht weiß, ob er wirklich so schädlich ist, dass wir davon krank werden.

Die Meinung, dass Zucker „nur“ dick und schlechte Zähne macht, ist weit verbreitet. Als Schlanker bedenkt man kaum, dass zu viel Zucker Diabetes Typ II begünstigt, das ist wissenschaftlich bewiesen. Auch wissenschaftlich bewiesen ist, dass Tumorzellen Zucker lieben und deren Wachstum dadurch angekurbelt werden kann.
Die Darmflora leidet unter Zucker, den der gärt im Darm und erzeugt Alkohol und Gase und gibt schädlichen Darmpilzen idealen Nährboden. DAS habe ich dem Kollegen so genau nicht gesagt, denn er wollte es auch nicht hören und gerne weiteressen – soll er auch – ich will ja kein Moralapostel sein.



Trotzdem finde ich es wichtig, sich das Ganze mal bewusst zu machen.

Und komisch – seit wir zuckerreduziert leben, haben wir auch immer seltener Heißhunger darauf. Ein Glas Cola kann ich heute nicht mehr pur trinken, da schüttelt es mich. Wenn ich Cola trinke, dann nur mit ordentlich viel Mineralwasser verdünnt…




Wie ist Eure Einstellung zu Zucker? Schaut Ihr bei Produkten im Supermarkt auf den Zuckergehalt oder greift ihr auch bei den Fertig-Süßigkeiten gerne zu? Auf meinem Blog herrscht absolute Meinungsfreiheit und null Be- oder Verurteilung, jeder so wie er mag.  :-)



Sonntag, 11. Januar 2015

Höchstpersönlich, Achtung viel Lesefutter!

Meine liebsten Leser(innen),
ihr seid es ja von mir schon gewohnt, dass ich in meinem Blog munter zwischen den unterschiedlichsten Themen umherspringe. Bei mir gibt es zwar fast immer Fotos zu sehen, aber in meinem Blog dreht es sich um mehr. Ja, es gibt Rezepte und Food, aber nicht schwerpunktmäßig. Ja, es gibt Deko und Do it yourselfs, aber eben nicht schwerpunktmäßig. Ja, es gibt tiefere Gedankengänge und alles was mir so im Kopf herumschwirrt, aber eben nicht regelmäßig, sondern nur, wenn mir danach ist und ich auch etwas zu sagen habe. Ja, es gibt Reise und Urlaube, aber eben nur manchmal. Ich bin ein Mensch mit sehr vielen Seiten und das ist ziemlich anstrengend für mich (und auch für euch vielleicht…)



 
Schon oft wurde mir gesagt (und ich habe es mir schon zigfach mir selbst gesagt), dass ich mehr fokussieren soll, aber es klappt nicht. Warum? Ich gehöre zu den Scanner-Menschen. Das ist zwar keine Krankheit, aber manchmal kommt es mir so vor. Ich möchte Euch mal sagen, was einen Scanner-Typen so ausmacht, vielleicht seid ihr auch so oder kennt andere, die so ticken:

Ich bin an zu vielen Dingen interessiert und kenne mich in vielen Bereichen aus. Das geht weit über das hinaus, was man als Hobby bezeichnen würde. Schon als Kind waren mein Wissensdurst und meine Neugier unstillbar. Der Begriff des Scanners wurde übrigens von Barbara Sher geprägt, die auch ein Buch darüber geschrieben hat.
 
Was heißt es, eine Scanner-Person zu sein? Es heißt, dass ich soo vieles machen möchte (am besten alles gleichzeitig), dass zwangsläufig einiges darunter leiden muss, z.B. dieser Blog hier, denn ich verzettele mich zu oft in meinen anderen Aktivitäten…;-) Es heißt auch, dass ich ständig meine Antennen ausfahre, um alles „einzusammeln“, was mich irgendwie weiterbringt.

Nur, um Euch einen kleinen Einblick zu geben (nicht um anzugeben, denn Scanner mögen es eher „tiefzustapeln“, damit sie nicht ständig das Gefühl haben, aus der Reihe zu tanzen…):
Ich habe zwei Studiengänge absolviert, spreche mehrere Sprachen, spiele mehrere Instrumente und liebe Musik, Theater und Gesang. Ich brenne aber auch fürs Nähen, Dekorieren, für Yoga und Meditation, fürs aufwendige Kochen, für eine ganze Menge an Naturheilverfahren, für das Arbeiten mit Kindern, das Bücherschreiben etc. Am liebsten würde ich in meinem zarten Alter auch noch ein Medizinstudium (oder doch Journalismus?) durchziehen. Schweren Herzens habe ich mich aber doch davon verabschiedet...und so weiter....



Könnt Ihr euch nun vorstellen, wie schwierig für mich das Internet-Zeitalter ist? Ich liebe diesen großen Ideen-Pool und verliere mich ständig in irgendwelchen hochspannenden Seiten…Ich habe überall Accounts und mein Kopfkino spielt völlig verrückt, die Zeit vergeht und ich habe sonst nichts auf die Reihe gekriegt… Wie gut, dass ich wenigstens in meinem Job fokussieren muss und weiß, was ich dort zu tun habe. Aber außerhalb der Firmenmauern? No way.

Ich habe grundsätzlich Probleme mit „langweiligen“ Menschen, also Menschen, die mir kein Gehirnfutter (jeglicher Art, z.B. Denkanstöße, gute Gespräche, irgendwelche Impulse etc.) geben, wenn ich mit ihnen zusammen bin. Menschen, deren Leben und Gedankenkarussell sich hauptsächlich um Routine und Eingefahrenes dreht (die ich natürlich auch kenne und lebe, aber aus der ich immer versuche auszubrechen). Gott sei Dank kenne ich doch einige Leute, die mir durch ihre Gedanken und Ideen weiterhelfen, die mich verstehen, fordern und fördern. ;-).

Ich setze mir immer zu viele Ziele und kümmere mich wenig um Konvention und Tradition. Ich sehe die Dinge als großes Ganzes (und nicht im Detail) und mag es trotzdem nicht, Dinge oberflächlich anzugehen… aber bei aller Informationsflut bleibt mir oft nichts anderes übrig.

Ihr seht schon, das alles hat sowohl positive als auch negative Seiten. Vieles mag ich am „Scannen“, beispielsweise auch meine Gabe, mich sehr gut in andere Menschen einzufühlen und sie motivieren zu können. Viele Gedanken meines Gegenübers kann ich einfach „spüren“.

Ich bin sehr dankbar für dieses reichhaltige Leben, aber es überfordert mich auch oft. Dann bin ich voller Bewunderung für Menschen, die im Leben genau wissen, was sie wollen und ihren Weg gehen. Menschen, die genau wissen, wohin die Reise führen soll.



Und jetzt schließt sich der Kreis, denn solche Menschen und ihre Blogs finde ich hier, bei Euch. Es gibt Eure tollen Blogs, für die viele von Euch sich richtig aufopfern und das sieht man.
Viele von Euch machen keine 0815-Sachen sondern liefern regelmäßig gute Texte UND tolle Bilder. Vielen Dank dafür! Und ich hoffe, Ihr habt Verständnis dafür, dass es bei mir genauso chaotisch wie immer weitergeht. Aber ich habe mir dieses Jahr auch vorgenommen etwas mehr loszulassen ;-)

Vielleicht habt Ihr Euch jetzt an der ein oder anderen Stelle wiedererkannt, denn Scanner-Typen gibt es doch ziemlich viele.

Ein so langer Post ist die absolute Ausnahme…ich schwör’s. ;-)










Dienstag, 30. Dezember 2014

Schneesterne und Happy New Year

Meine liebsten Leser - ich möchte mich ganz herzlich bedanken für dieses Bloggerjahr, das Ihr mit mir verbracht habt!! Eure Kommentare zeigen mir, dass Ihr meine Gedanken und Ideen teilt und das hätte ich mir vorher nie vorstellen können!! Danke!! Ich habe natürlich auch für das neue Jahr einige Aktionen und Ideen geplant und freue mich schon darauf, sie mit Euch zu teilen.

Seit ein paar Tagen liegt hier alles in tiefem Weiß. Wie ich ja schon öfters geschrieben habe -- ich liebe den Schnee für Fotos (und mag ihn nicht, weil ich eine wahnsinnige Frostbeule bin...). Deshalb habe ich Euch auch ein paar Schneestimmungen der letzten Tage mitgebracht, denn wir waren jeden Tag unterwegs und alles sah sooo hübsch weiß aus.











Auch habe ich - auch wenn Weihnachten schon wieder vorüber ist - noch einige Schneesterne gebastelt. Die können auch an der Wand und an den Fenstern noch einige Wochen bleiben, denn das ist ja einfach nur eine Winter-Deko. Das Basteln macht total viel Spaß. Einfach einen Kreis (oder ein Quadrat) aus Papier ausschneiden und alles zusammenfalten. Dann mit einer kleinen Schere oder einem scharfen Papier-Schneider Muster ausstanzen. Meine Muster sind zufällig und ohne Schablone entstanden und ich finde sie richtig hübsch.




Jetzt wünsche ich Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2015!! 



Ich werde auch noch mal eine Blogrunde drehen, um zu erfahren, was Ihr so macht an Silvester. Wir werden viele leckere Cocktails zubereiten und leckere Steaks, Pommes und verschiedene Salate für alle Gäste zubereiten. Geknallt wird bei uns nicht, ein paar Wunderkerzen liegen aber schon bereit.




Dienstag, 23. Dezember 2014

Harmonische Weihnachtsgrüße

Liebe Harmonie-Pur-Leser, ich wünsche Euch allen ein friedvolles, harmonisches und schönes Weihnachtsfest! Wir werden Besuch bekommen und Besuche abstatten, bei all unseren Lieben und daher werde ich ein klitzekleines Päuschen machen. 





Sonntag, 21. Dezember 2014

Ruhe im Herzen

Dazu sind diese Tage da, um Ruhe im Herzen zu finden, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, um sich auf das nächste zu freuen. Habt Ihr Ruhe in Euren Herzen? Oder rennt Ihr von Geschäft zu Geschäft, weil Tante Wanda und Onkel Hugo noch nicht ihr Geschenk haben? Habt den Mut, das Weihnachtsfest doch mal ganz anders zu feiern, ohne Geschenke und ohne Perfektionismus.
Seid doch einfach froh zusammen zu sein, seid auf den Straßen und in den Geschäften gelassener, lasst andere an der Kasse vor, auch wenn die Schlange noch so lang ist. Hupt nicht, wenn einer vor euch zu langsam Auto fährt, er hat die Ruhe, die Ihr nicht habt.



Sagt Euch doch einfach: "ich muss niemandem etwas beweisen". Ich muss nicht wie aus dem Ei gepellt aussehen, brauche kein perfektes Make-Up, kein neues Kleid für Weihnachten oder Silvester, ich ruhe in mir. Das ist das Schönste das es gibt. Der Moment darf so unperfekt sein, wie er ist.
Der Nachtisch ist nicht gelungen? Na und? Wen stört es (außer Euch)? Und Ihr seid doch stark genug, um Euch selbst gegenüber nachsichtig zu sein. Ihr wisst doch, dass Ihr gut seid, Ihr braucht es von niemandem gesagt zu bekommen. Bitte keine falschen Hoffnungen zu Weihnachten, das führt schlimmstenfalls zu Tränen. Nehmt die Menschen an eurem Tisch so an wie sie sind. Diese Menschen haben die gleichen Macken wie sonst, auch an Weihnachten. 

Was nützt es uns, uns Frieden auf Erden zu wünschen, wenn wir schon in unserem eigenen Leben so viele Baustellen haben?




Einen wunderschönen und friedvollen 4. Advent wünsche ich Euch!!



Sonntag, 14. Dezember 2014

DIY - Papiersterne - schnell gemacht

Heute kommt mal wieder eine kleine Do-it-youself-Sache für Euch. Gerade richtig für einen trüben Tag in der Adventszeit, denn es geht um Papiersterne, die ganz einfach und ratzfatz gemacht werden können. Was braucht man dafür? Papier in erster Linie. Ich habe ganz neutrales weißes DIN A4 Papier verwendet, es sieht aber auch schön aus, wenn man dafür Zeitungspapier verwendet.

Und so soll das Ganze mal aussehen, wenn es fertig ist:




Als erstes zeichnet ihr mit einem Lineal und einem Bleistift die Streifen auf das Papier. Meine Papierstreifen sind ca. 1 bis 1,5 cm breit. Man kann da aber variieren wie man möchte, nur die Streifen eines Sterns sollten gleich breit sein.



 


Dann geht es ans Ausschneiden der Streifen. Wer eine Schneidemaschine hat, wie in einem Copyshop, umso besser, dann ist es noch gleichmäßiger.
Nach dem Ausschneiden hat man die ganzen Streifen herumliegen, aber dann kommt der nächste Schritt.




Nach dem Ausschneiden geht es ans Falten der Sterne. Man bildet eine Schlaufe und das drei Mal stufig abgesetzt, so dass sich verschiedene Schlaufengrößen bilden. Schwer mit Worten auszudrücken, daher sagen die Fotos mehr als tausend Worte...






 Die Enden haltet ihr gut fest. Sie werden jetzt mit Heftklammern fixiert. Man könnte sie auch verkleben, was aber durch die vielen Schichten etwas kompliziert wäre.



Nach dem Fixieren könnt ihr die Enden abschneiden, so dass alles gleichmäßig aussieht und die gleiche Länge hat.

Dann biegt ihr die äußeren Papierende nach außen, damit später die Heftklammern nicht zu sehen sind.


 


Jetzt müsst ihr noch einen Papierstreifen zu einem Röhrchen rollen und z.B. mit Tesa festkleben, das wird dann die Sternmitte.



 
Wenn ihr das alles gemacht habt, könnt ihr den Stern mal lose zusammenlegen und schauen, ob ihr alles schon gleichmäßig gefaltet habt.
Innen bildet sich dann ein Muster wie eine Schneeflocke, was ich allerliebst finde.




Dann kommt das Verkleben mit der Heißklebe-Pistole. Die äußeren Enden werden an das innere Röllchen geklebt. Am besten geht es, wenn ihr zuerst mal einen Stern aus 4 Enden klebt. Erst wenn diese haften, könnt ihr den Rest verkleben. Vom Kleben habe ich keine Fotos, da ich alleine war und gerade niemanden zur Hand hatte, der mich hätte fotografieren können. Und mit einer Hand fotografieren und der anderen heiß kleben....das hätte sicher einen Unfall gegeben....;-)



Man kann schön mit den Größen herumspielen, mein zweiter Stern ist beispielsweise fast nur halb so groß wie der erste. 

Dann lassen sie sich wunderbar aufhängen und sehen toll aus, am Tannenbaum oder am Fenster. Schlicht, so wie ich es mag.

Einen wunderhübschen 3. Advent wünsche ich Euch!!