Freitag, 25. November 2016

Was du beim Hauskauf wissen musst...



Ob ihrs glaubt oder nicht, ich melde mich aus dem Nirwana wieder mal zurück auf mein Blog, der in der Zwischenzeit still ruhte. Keine Ahnung, ob mich noch irgendjemand kennt. 

Ich habe eure Beiträge jedoch weiter aus der Ferne verfolgt, kam aber nur noch selten zum Kommentieren. Habe ich eine gute Entschuldigung für mein Fehlverhalten? 

JA, das dürft ihr mir glauben. Seit kurzem sind wir stolze Besitzer eines eigenen Häuschens. ;-) Und was habe ich hier auf dem Blog schon herumgenölt, dass wir einfach nichts finden. Das war auch sehr zermürbend, aber jetzt hat die elende freizeitfressende Suche ein Ende (bis zum nächsten Umzug….hoffentlich nicht so bald!) und wir haben Berge voll Arbeit vor uns und wohnen noch auf einer mittleren Baustelle. Das war organisatorisch leider nicht anders möglich. 

Und da hier noch nicht alles so ist, wie wir es wünschen, wir aber nicht alles selber machen können (obwohl wir jetzt schon einiges gemacht haben, das wir uns vor Monaten nicht zugetraut hätten), haben wir auch oft die Handwerker zu Besuch und alle wuseln wie die Ameisen umher. Auch Telefon und Internetanschluss gibt es noch nicht wirklich, ich frage mich gerade, wie ich diesen Beitrag veröffentlichen soll…




 

5 Weisheiten beim Hauskauf


  1. Man kauft immer die Katze im Sack, da kann man noch so viele Meinungen von Fachleuten eingeholt haben
  2. Jedes Haus hat eine geheimnisvolle Vergangenheit

  3. Schau unter jede morsche Treppenstufe, ob darunter die Schatztruhe verborgen ist

  4. Such dir ein Haus mit Potenzial, denn ein Ideales wirst du nicht finden
  5. Heimisch fühlt man sich nicht sofort, es ist meist ein schrittweiser Prozess


Zu dem letzten Punkt: wir waren 15 Jahre in unserer alten Wohnung und niemals hätte ich gedacht, dass mir das Weggehen doch auch schwerfällt, obwohl ich mich unbändig auf das freue, was uns in unserem Häuschen an Abenteuern positiver Art erwartet!


Was uns in den nächsten Monaten an Arbeiten erwartet:

  • Flur herrichten und Küche bestellen
  • Wand versetzen
  • Garagendach abdichten
  • Garten und Terrasse herrichten
  • Streichen ohne Ende…


Ihr findet mich in Zukunft nur noch in Arbeitsklamotten und zugestaubter Haarpracht. 

Für Tipps von Leidensgenossen oder Handwerkstalenten bin ich immer dankbar. ;-)





Samstag, 9. Juli 2016

Mein Sommer - beste Zeit überhaupt

Der Sommer lässt grüßen, grillen, baden, barfuß durchs picksige Gras, Heuduft in der Nase, was gibt es Schöneres?

Flower vector designed by Freepik


Über den Sommer können wir uns hier nicht beklagen, die Sonne brennt, den ersten Sonnenbrand habe ich schon hinter mir (worauf ich Dödel nicht stolz bin) und dieses Jahr bin ich stolze Besitzerin einer Freibad 12-er-Karte. Damit ich auch genötigt bin, mindestens 12 mal schwimmen zu gehn. Und wie ich das sehe, wird das überhaupt kein Problem. Ich gehe immer, wenn am wenigsten los ist, früh morgens, spät abends oder um die Mittagszeit und bisher konnte ich immer ungestört meine Bahnen ziehen. Langweilig finde ich das gar nicht. Es liegt mir besser als Joggen, denn Wasser ist irgendwie mein Element, immer schon gewesen. Und so versuche ich auch 60 min tough durchzuschwimmen. Das Bad ist echt toll, so idyllisch im Grünen gelegen, ich liebe es, mich dort vor mich hin zu träumen.



Oft habe ich das halbe Becken für mich alleine oder mit ein paar Menschen, die das Bewegen im Wasser genauso lieben. 


Die Temperatur des Wassers ist angenehm, nicht zu warm und nicht zu kalt. Nach einer kleinen Dusche stürze ich mich immer in die Fluten und könnte jauchzen vor Freude.




Melone könnte ich gerade dauernd essen, sie erfrischt einfach wunderbar!
Und Slush-Eis habe ich daraus auch schon gemacht.




  

Mohnblumen sprießen überall, sogar an urbanen Stellen, wo man sie gar nicht vermutet. Und sie machen sooo gute Laune, findet ihr nicht?




Einige Radausflüge haben wir schon gemacht, immer gerne durch die Felder mit Wiesen und Obstbäumen. 




Das Gras ist gemäht und der Bauer wartet bis das Heu gut getrocknet ist und er es einfahren kann.
Denn im Winter freut sich das Vieh über solche Sommer-Leckerbissen!




Wegen mir kann der Sommer so weiter gehen...

Ich wünsche Euch wunderschöne Stunden auf der Terrasse, im Garten, auf dem Balkon oder am Strand!





















  

Samstag, 2. Juli 2016

Berge voller Rosen

Dieses Jahr scheint ein Rosenjahr zu sein. Kaum habe ich es bemerkt, blühen in unserem Garten die Rosenstöcke ohne Ende. Wirklich wahr. Ich weiß kaum noch wohin mit der wunderschönen Rosenpracht. Es wurden schon Sträuße gebunden und verschenkt und Sträuße in der Wohnung dekoriert. Ein wunderbarer Rosenduft weht durch unsere Räume.

 

Heute nun habe ich bemerkt, dass es viele fast abgeblühte Rosen gibt und da hatte ich die Idee, die verblühten Rosenblätter zu pflücken, zu sammeln und zu trocknen. Denn die letzten Jahre hatte ich in hübschen Behältern getrockenete Rosenblätter gesammelt, in die man im tiefsten Winter tief hineinatmen konnte und schon war der Sommer wieder da! Genial!





Ich habe also Berge von Rosenblättern zum Trocknen ausgelegt und warte nun geduldig, bis sie getrocknet sind. Dann werde ich sie abpacken, einen Teil in die Wäsche legen in hübschen Säckchen und den anderen Teil in feine leere Cremedosen abfüllen. Herrlich!




Und die Rosensaison ist noch lange nicht zu Ende.....



Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch allen,
eine torreiche Fußballparty und 
einen supersonnigen entspannten Sonntag!




Sonntag, 5. Juni 2016

Wie geht es mit uns Bloggern weiter?

Als ich 2012 mit meinem Blog loslegte, wollte ich meine kreative Seite mit meinen Lesern teilen. Da ich sehr viele Interessen hatte und habe, wollte ich mich thematisch nicht festlegen. Mal ein DIY, mal ein Rezept und immer viele Fotos. Auch nachdenkliche und kritische Worte und ab und an auch ein Hadern mit Alltagssituationen und dem Leben im allgemeinen. Das echte Leben eben, wenn ich auch zu persönliche Themen immer außen vor ließ. Ich folgte ungefähr 50 anderen Blogs, was eigentlich schon viel zu viel ist, um WIRKLICH an jedem Blog Anteil zu nehmen und sinnvolle Kommentare zu hinterlassen. Aber von anderen Bloggern weiß ich, dass sie z. T. sogar über 100 anderen Blogs folgen. Es ist ja auch verlockend, denn es gibt sooo viele bombastisch gute Blogs von Euch allen! In den letzten 4 Jahren sind von den 50 plus/minus ein paar Variationen in den Jahren, ungefähr nur noch 20 aktiv!



Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, ob sich Eure Vorliebe für bestimmte Blogs/Blogthemen in den letzten Jahren geändert hat? Und, wie erlebt Ihr das?


Ich für mich kann sagen, dass sich meine Vorliebe für authentische Blogs in den letzten Jahren verstärkt hat. Am Anfang meiner Blogzeit bin ich vielen Schön-Färberei, Eia-Popeia, Pure-Familien-Idylle und Deko-Perfektions-Blogs gefolgt. Dann konnte ich das nicht mehr verkraften. Ich mag weiterhin schön inszenierte Fotos, aber es muss auch eine Information im Text mit herüberkommen. Und nicht nur - "ach ja, wir lassen's uns gutgehen" und dann himmlische Fotos, die aus Wohn- oder Modezeitschriften stammen könnten.


Ich folgte auch Blogs, die meinten, die Patentlösung für das Leben schlechthin parat zu haben, die mit einfachen Parolen versuchten, Leute zu ködern und Sie glauben lassen, jeder könne ein glückliches und erfülltes Leben führen, er müsse es eben nur wollen und Gott mache dann den Rest. Ganz so einfach ist das Leben dann doch nicht. Eine solche Demagogie halte ich für gefährlich und sah meine Meinung dann in den Kommentaren unter dem Blogbeiträgen auch meist bestätigt. 

 

Wenn ich jetzt schon am kritisieren bin: ganz untendurch sind bei mir Blogs, die irgendwelche Klamotten und Accessoires oder Dekoteile hübsch zusammenstellen und sagen, dass sie diese Produkte toll finden. EHRLICH: warum sollte ich das dann genauso toll finden? Ähm, diese Masche funktioniert bei mir NULL und ich fühle mich immer vergackeiert, wenn ich wieder auf so eine Zusammenstellung von Produkten stoße. Die Person hinter dem Blog kann sehr sympathisch und nett sein, aber der Blog ist dann bei mir unten durch. Wahscheinlich funktioniert die Methode bei anderen und die Blogger machen doch einen gewissen Umsatz, wenn Leser die empfohlenen Produkte kaufen. Jetzt nichts gegen Geldverdienen beim Bloggen, aber diskreter ist einfach angenehmer. Ich habe nichts dagegen, mal ein bestimmtes Produkt empfohlen zu bekommen, wenn ich Vor- und Nachteile erklärt bekomme, aber doch nicht ein ganzes Board voller Kleider, das suggeriert, ich sei einfach zu doof, um selbst zu wissen, was mir steht und was ich möchte. No way.

 

Ich mag Blogs, 

die das ungeschönte Leben zeigen
in denen es um Alltagssituationen geht
die ihr Leben beschreiben
die ihre Meinung einfach sagen
die zu einem bestimmten Thema kritisch Stellung beziehen
die mich in meiner Fotografie weiterbringen

Ich mag Blogs von Normalos, Rentnern, Youngsters, Behinderten, von überforderten Müttern, Vätern, von Menschen, die mich an ihrer Kreativität teilhaben lassen, die interessante Themen aufgreifen, von Aussteigern, alles quer Beet durch die Gesellschaft, unabhängig von Alter und Einkommen. ABER: sie müssen etwas zu sagen haben.




Wie sehr ihr das? Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht alle vergrault. ;-) Ich weiß schon, dass viele Leser sich bei Blogs gerne wegträumen, weil der Alltag hart genug ist und deshalb gerne die heile Welt vorziehen. Ist ja auch ok. Nur bei mir funktioniert das (nicht) mehr...