Dienstag, 27. November 2012

Pinterest...nur schöne Bilder oder auch gefährlich?

Hallo Ihr Lieben, ich melde mich mal kurz, im Moment ist bei mir viel los, da komme ich kaum zum Stöbern und Schreiben. Aber es wird auch wieder besser. Angeregt durch Nicoles Post zu Pinterest, kam ich auf die Idee, euch kurz dazu zu berichten. Es ist nämlich so, dass ich mich schon ziemlich früh und intensiv für Pinterest interessiert habe, liegt ja auch auf der Hand, wenn man gerne Fotos macht, anderen zeigt und sich auch von anderen Boards inspirieren lässt. Ich war sogar so begeistert, dass ich begann, ein kleines ebook zu Pinterest zu schreiben, da stieß ich auf die rechlichen Probleme beim Pinnen. Also suchte ich nach juristischer Auskunft im Netz. Und so stieß ich auf Rechtsanwalt Schwenke, der mich für mein Kapitel "Widersprüche und Verwirrungen zu Urheberrechtsverletzungen" kompetent beraten hat. Das Hochladen eigener Bilder ist nicht das Problem, das Pinnen anderer Kunstwerke jedoch schon. Deshalb möchte ich euch das kurz erklären:

"Beim Pinnen wird nicht nur ein Inhalt (z.B. Bild) verlinkt (das ist grundsätzlich erlaubt, es sei denn die Quelle ist rechtswidrig), sondern beim Pinnen erstellt Pinterest eine Kopie des Inhalts und für diese Vervielfältigung braucht ihr die Einwilligung des Urhebers. Selbst wenn es sich bei Pinterest um einen Embed-Code, also dem Einbinden der Originaldatei handeln würde, behandelt die deutsche
Rechtsprechung dies ähnlich wie das Kopieren, denn das Original wird zwar dadurch nicht vervielfältigt aber öffentlich zugänglich gemacht. Wer beim Pinnen also Fotos einstellt, überträgt Pinterest damit eine unbefristete, unwiderrufliche und weltweite Lizenz.

Im Copyright verpflichtet Pinterest seine Nutzer zwar, kein geschütztes Bildermaterial zu verwenden, dies wird aber nicht wirklich eingehalten und ist kaum realisierbar, denn erstens ist das Pinnen kinderleicht, zweitens die Verlockung angesichts spektakulärer Bilder zu groß und drittens der Aufwand, den Urheber um Erlaubnis zu fragen zu kompliziert bzw. zeitintensiv. Im Zweifelsfall haftet aber der Nutzer und Pinterest ist fein heraus."


Also...es hätte sooo schön sein können. Ich hatte schon ein paar Fotos von mir hochgeladen, z.B.:



und bekam auch einige repins, aber ich selbst scheute mich davor, Bilder von anderen (deren Quelle für mich nicht nachvollziehbar waren) zu pinnen. Und damit hat Pinterest für mich an Reiz verloren, ist ja logisch, Pinterest lebt ja vom Repinnen. Schade eigentlich...Oder wie geht ihr damit um?

Liebe Grüße von
Nina

1 Kommentar:

  1. guten morgen nina,
    ich schau mit pinterest gerne an um mich inspirieren zu lassen. hin und wieder habe ich sogar auch bilder von mir entdeckt.
    aber selbst mitmachen kam für mich nie in frage, da ich zum einen nicht wollte, dass meine bilder wild durch die welt gepinnt werden und zum anderen eben die sache mit den urheberrechten.

    deine bilder sind wahnsinnsschön :)

    GGLG,
    jules

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