Sonntag, 17. Januar 2016

Meine ersten Wochen im Jahr und Kalender

Ganz untypisch für das Bundesland, in dem ich wohne, habe ich direkt in der ersten Woche im Neuen Jahr schon wieder gearbeitet. Auch weil diese ruhigen Tage wunderbar geeignet sind, um Liegengebliebenes anzugehen und alles Schritt für Schritt ohne große Unterbrechungen abzuarbeiten.

An einem typischen Arbeitstag gehe ich so um 07.45 Uhr aus dem Haus, nehme das Auto und bin ca. 35 Minuten später an meinem Arbeitsplatz. Die Zeit im Auto mag ich in der Regel sehr gerne, sofern ich in keinen Stau gerate, denn ich fahre über kleinere Ortschaften, streckenweise durch Wiesen und Felder. Momentan ist es oft nebelverhangen und stellenweise wunderschön weiß. Es glitzert morgens auch so hübsch. Wenn die Sonne heraus kommt, habe ich schon wunderschöne Lichtszenen erlebt und mich immer wieder geärgert, dass ich gerade keine richtige Kamera zur Hand habe. In diesen Augenblicken finde ich die Smartphone-Kamera einfach nicht flexibel genug. Ich sauge die Lichtstimmung in mich auf und versuche sie für den Tag festzuhalten.

Manchmal höre ich dabei Musik aus dem Radio, selten mitgebrachte Lieblingsmusik, denn die Radiomusik lässt mich auch neue Songs kennenlernen, so dass sich der eigene Musikgeschmack auch wandeln kann, denn ich finde es wichtig offen zu bleiben für Neues. Wirklich schlimme Mainstream-Sender mit Geplapper, hohlen Witzen und den immer gleichen Liedern versuche ich zu vermeiden. Wenn mir nach Aktualität ist oder ich eine Reportage oder Interviews hören möchte, schalte ich meist auf DRadioKultur oder Deutschlandfunk. Wenn ich morgens ambitioniert, wach und fit bin, schalte ich auch den Sender der hier stationierten amerikan. Streitkräfte ein und versuche, so viel Wortschatz und Alltagssätze wie möglich aufzuschnappen und zu behalten. Obwohl mein passives Englisch auf einem hohen Level ist, habe ich viel zu wenig Übung beim spontanen Sprechen und scheitere bei spontanen umgangssprachlichen Sätzen, z.B. wenn ich jemandem den Weg erklären muss. Traurig aber wahr…

Letztes Jahr, habe ich gerade gesehen, habe ich euch einige Kalender vorgestellt, die man gratis aus dem Netz herunterladen und ausdrucken konnte. Dieses Jahr gefällt mir der
Chalk/Kreide-Kalender am besten. Ich hab ihn mir auch schon aufgehängt.
 







Hier sind die Free-Downloads für weitere wirklich tolle Kalender:





Und dann wollte ich Euch noch etwas mit auf den Weg geben, ein Mary-Poppins-Spruch, der viel Wahres beeinhaltet und den ich mir deshalb auch gleich aufgehängt habe.





Kommentare:

  1. Hallo liebe Nina,
    ähnlich wie Du bin ich sehr schnell im Neuen Jahr angekommen. Auch ich habe sofort gearbeitet und wir haben schon 2 runde Geburtstage gefeiert. Deine Kalender Auswahl ist sehr schön !
    Viele liebe Grüße, Synnöve

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  2. Liebe Nina,

    der Kalender sieht toll aus und Mary Poppins Worte beinhalten sollte man sich öfters vorsagen :-)). Ich mag die Radiosender auch nicht sehr gerne, immerzu hört man die gleichen Songs....

    Liebe Grüße
    Kerstin

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  3. Liebe Nina,

    da startest du ja richtiggehend gemütlich in deine Arbeitstage! Ich fahre für gewöhnlich zwischen 6.30 und 7 Uhr von zuhause weg, bin insgesamt durchschnittlich eineinviertel Stunden unterwegs – davon rund 15 oder 20 Minuten zu Fuß und jeweils ungefähr eine halbe Stunde auf recht wild befahrenen Autobahnen und – ab der Wiener Stadtgrenze - in häufig sehr vollgestopften U-Bahn-Waggons. Es gab aber auch schon Tage, wo ich über zwei Stunden ins Büro gebraucht habe – wegen Staus oder Problemen mit den Öffis. Musik höre ich im Auto nur von unserer langen Playlist, die aber ab und zu durch neue Songs ergänzt wird. Und in der U-Bahn trage ich etwas, das manche Menschen vermutlich für Kopfhörer halten, in Wirklichkeit ist es aber ein Gehörschutz (für Bauarbeiter oder für den Schießstand) – denn ich möchte mich hier von allem abschotten und in Ruhe in meinem E-Book lesen können, ohne von Handytelefonaten, lautstarken Unterhaltungen, Gequengel oder anderen Ablenkungen all zu sehr gestört zu werden. Manchmal muss ich – wie heute – ein paar Stationen hindurch im Stehen lesen, weil es keinen Sitzplatz gibt. Aber da ich ja recht lange fahre, wird irgendwann meistens doch ein Sitzplatz frei. Dann kann ich mein Buch um einiges besser genießen ;o)) Die Elemente von „Fun“ sind in meinem Job bzw. auf dem Weg dorthin und zurück nicht sehr leicht zu finden, aber ich bemühe mich …

    Der Chalk-Kalender gefällt mir auch sehr gut!

    Ganz herzliche rostrosige Grüße

    Von der Traude

    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/01/neues-ubers-lipodem-und-mein.html#comment-form

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  4. Ein wunderschöner Spruch von Mary Poppins, liebe Nina, den ich mir auch wieder ein wenig öfter, bei den ungeliebteren Arbeiten ,aufsagen sollte!!!
    Komm gut in die neue Woche und sei nochmal ganz lieb gegrüßt,
    Alles Liebe
    Katrin :)

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